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Was die Generation Z für ihre Daten will

12.09.2019 Die Generation Z gilt als online am wahrscheinlichsten beeinflussbar - sei es durch Werbung, Medien oder Influencer. Die jungen Konsumenten sind auch eher bereit, mit Marken und deren Werbung zu interagieren. Ihre Daten geben sie jedoch nicht so ohne weiteres preis, sondern erwarten eine entsprechende Customer Experience.

 (Bild: jesperbkskov/Pixabay)
Bild: jesperbkskov/Pixabay
Dies sind Ergebnisse der Adobe zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser -Studie 'Across the Ages', für die 1.202 deutsche Verbraucher aus den Altersgruppen Gen Z, Millennials, Gen X und Baby Boomer befragt wurden. Demnach empfinden 55 Prozent der deutschen Konsumenten die Gen Z (bis 23 Jahre) als die online am wahrscheinlichsten beeinflussbare Generation. Ihrer Anfälligkeit sind sich die Konsumenten aus der Generation Z durchaus bewusst: 62 Prozent glauben, dass sie am ehesten von dem beeinflusst werden, was sie im Internet sehen. Zum Vergleich: Nur 12 Prozent der Befragten glauben, dass dies auf die Generation der Baby Boomer (55 bis 73 Jahre) zutrifft.

Wenn es allerdings darum geht, welche persönlichen Daten an Marken weitergegeben werden dürfen, agiert die Gen Z laut Studie deutlich sicherer als ältere Generationen. So konfiguriert zum Beispiel jeder vierte Konsument der Gen Z (25 Prozent) seine Einstellungen für das Teilen von Daten in sozialen Medien. Bei den Baby Boomern tun dies lediglich 15 Prozent.

Daten gegen ein besseres Kundenerlebnis

Generell ist die Gen Z viel eher bereit, mit Marken und deren Werbung zu interagieren (Gen Z: 54 Prozent, Baby Boomer: 12 Prozent). Für ein besseres Kundenerlebnis würden 62 Prozent aus der Gen Z ihre Daten an eine Marke weitergeben. Diese Bereitschaft nimmt in den folgenden Generationen mit zunehmendem Alter ab (Gen X: 50 Prozent, Baby Boomer: 43 Prozent). Stimmt die Customer Experience nicht, haben es die Marken in allen Generationen schwer: 15 Prozent der Gen Z würden einem Unternehmen bei einem schlechten Kundenerlebnis keinerlei Daten mehr zur Verfügung stellen. Bei den Baby Boomern würden die Marke sogar 39 Prozent mit einem Daten-Boykott abstrafen.

Weitere Ergebnisse der "Across the Ages"-Studie

:
  • Rund 90 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen, ob ihre Daten vertrauensvoll behandelt werden. Nur jeder vierte Konsument (26,8 Prozent) ist bereit, seine Kontaktinformationen an Marken weiterzugeben.
  • Für jeweils 13 Prozent der Gen Z und der Millennials ist es grundsätzlich kein Problem, ihre persönlichen Daten weiterzugeben. Bei den älteren Konsumenten der Generationen Baby Boomer und Gen X sind dies deutlich weniger (7 Prozent bzw. 9 Prozent).
  • Konsumenten aller Generationen wünschen sich, dass die Marken ihnen einfach und verständlich erklären, was sie mit ihren Daten vorhaben (Gen Z: 27 Prozent, Baby Boomer: 34 Prozent).
  • 60 Prozent der Gen Z zeigen sich offen, mit Marken in sozialen Netzwerken, Foren oder Messaging-Websites zu interagieren. Je älter die Konsumenten sind, desto mehr nimmt diese Bereitschaft ab (Boomer: 24 Prozent).
  • Generationsübergreifend fürchten die deutschen Konsumenten vor allem den kriminellen Missbrauch ihrer Daten (Gen Z: 37 Prozent, Baby Boomer: 34 Prozent).

(Autor: Frauke Schobelt )

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