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Studie: Wie Online-Händler ihre Zahlungsverfahren wählen

26.07.2012 Die Verbreitung, der Schutz vor Zahlungsausfällen und die Kosten sind die drei Hauptanforderungen an ein Zahlungsverfahren. Unter den beliebtesten Zahlungsverfahren aus Händlersicht befinden sich momentan die Überweisung per Vorkasse und PayPal. Insbesondere große Händler setzen auf die Kreditkarte. So das Ergebnis einer aktuellen Händlerbefragung desE-Commerce-Leitfadens zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

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Demnach unterscheiden einige Händler bei ihrem Angebot an Zahlungsverfahren auch zwischen Neukunden und Bestandskunden. So bietet knapp ein Drittel der Händler eine reduzierte Auswahl an Zahlungsverfahren für Neukunden an, um sich so beispielsweise vor hohen Zahlungsausfällen zu schützen.

Steht ein Online-Händler zum ersten Mal vor der Entscheidung, welche Zahlungsverfahren für seinen Shop in Frage kommen, spielen die Kosten und die Sicherheit eine große Rolle. Knapp 40 % der Händler verändern ihr Portfolio an Zahlungsverfahren nicht mehr, nachdem ihr Shop das erste Mal live ging. Der Rest fügt meist neue Zahlungsverfahren hinzu. Nicht nur, weil sich Kundenwünsche ändern, sondern auch, weil immer wieder neue Bezahlverfahren auf den Markt drängen. Hauptgrund für die Aufnahme von Zahlungsverfahren in das Portfolio ist für fast 60 Prozent der Händler eine weite Verbreitung.

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Um festzustellen, welche Zahlungsverfahren bei den Kunden weit verbreitet sind, können die Online-Händler verschiedene Kennzahlen erheben. Dabei wird vor allem von den Händlern der Anteil der Zahlungsverfahren an den Gesamttransaktionen gemessen.

Die wichtigsten Ergebnisse:
  • Große Händler setzen auf die Kreditkarte als Zahlungsverfahren, die Kleinen bieten am häufigsten Vorkasse und PayPal an.
  • Kosten und Sicherheit sind Online-Händlern bei der Erstauswahl von Zahlungsverfahren am wichtigsten.
  • Bei knapp 40 Prozent der Händler blieb das Portfolio an Zahlungsverfahren in den letzten zwei Jahren konstant.
  • Wenn neue Zahlungsverfahren in den letzten beiden Jahren hinzugefügt wurden, handelte es sich häufig um PayPal oder sofortüberweisung. Bei vielen kleinen Händlern kam der gesicherte Rechnungskauf hinzu.
  • Für fast 60 Prozent war die Verbreitung der Hauptgrund für die Aufnahme eines Zahlungsverfahrens in das Portfolio.
  • Zu hohe Zahlungsausfälle und zu hohe Kosten waren die Hauptgründe für das Entfernen eines Zahlungsverfahrens aus einem Online-Shop.
  • Knapp ein Drittel bietet Neukunden nur eine reduzierte Auswahl an Zahlungsverfahren an.
  • Die Verbreitung, der Schutz vor Zahlungsausfällen und die Kosten sind die drei Hauptanforderungen an ein Zahlungsverfahren.

(Autor: Markus Howest )

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