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Paid-Content: Deutsche wollen nicht für Online-Inhalte zahlen

22.05.2015 Fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent) sind nicht dazu bereit, für Online-Inhalte zu bezahlen. 64,5 Prozent der Deutschen würden nicht mal für einzelne Artikel bezahlen, die sie direkt interessieren. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage von SurveyMonkey  .

 (Bild: Stevepb/Pixabay)
Bild: Stevepb/Pixabay
Trotzdem liegen die Deutschen mit 12 Prozent, die bereit sind, für Online-Inhalte zu zahlen, im internationalen Ranking vorne - gefolgt von den Australiern (11,8 Prozent), den US-Amerikanern (9 Prozent), den Franzosen (6,7 Prozent) und den Engländern (5,8 Prozent). SurveyMonkey wollte auch wissen, welches das meistgenutzte Medium ist: Print steht bei den Deutschen immer noch an erster Stelle. 40,5 Prozent haben demnach eine Tageszeitung oder ein Print-Magazin abonniert und bezahlen dafür. Getoppt wird dies nur von den Amerikanern mit 44,9 Prozent.

Das zeigt sich auch in den Geräten, auf denen Inhalte konsumiert werden. Auch wenn knapp die Hälfte der Deutschen noch immer die klassischen Print-Medien wie Tageszeitungen (49,7 Prozent) und Magazine (49,1 Prozent) bevorzugen, sind sie aber auch den elektronischen Medien gegenüber aufgeschlossen. So gaben 44,3 Prozent der deutschen Befragten an, dass ihre Erfahrungen, Inhalte über den Computer zu konsumieren, sehr gut sind, bei den mobilen Geräten waren es immerhin 28 Prozent. Im internationalen Vergleich stehen die Deutschen damit an erster Stelle:
  • Australier - Computer (36,5 Prozent), mobile Geräte (19,5 Prozent)
  • Engländer - Computer (39,8 Prozent), mobile Geräte (22,1 Prozent)
  • Franzosen - Computer (37,4 Prozent), mobile Geräte (24,2 Prozent)
  • US-Amerikaner - Computer (40,5 Prozent), mobile Geräte (21,6 Prozent)

Mehr als 2.500 Personen in Australien, Deutschland, England, Frankreich und den USA wurden für die Studie zu ihrem Onlinenutzungsverhalten befragt.
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