Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

Digital Index 2017: So digital ist Deutschlands Wirtschaft

28.04.2017 Mecklenburg-Vorpommern ist nach den Stadtstaaten das digitalste Bundesland, der Einzelhandel ist digitaler Spitzenreiter, die Tourismusbranche der Aufsteiger des Jahres. Dies geht aus dem neuen Digital Index 2017 hervor, den die Mainzer Datalovers AG   jährlich in Zusammenarbeit mit IW Consult   aus Köln und beDirect   aus Gütersloh erstellt.

 (Bild: Geralt / Pixabay.com)
Bild: Geralt / Pixabay.com
Das größte Wachstum gab es demnach im Bereich Social Media. Bei den neuen Technologien haben sich vor allem die großen Unternehmen weiter gesteigert und sind noch moderner geworden. Trotzdem: Von 100 möglichen Punkten, die in acht Kategorien erreicht werden konnten, liegen die deutschen Unternehmen im Mittelwert nur bei 10,5. Es gibt also noch deutliches Potenzial nach oben. Insgesamt wurden in der Studie mehr als 2,8 Millionen deutsche Unternehmen in den Kategorien Technologie, Reichweite, Mobile, Suchmaschinenpräsenz, Social Media, Verlinkungen, Qualität sowie Digitale Innovationsthemen untersucht.

Es fällt auch auf: Während die Dax-30-Unternehmen mit durchschnittlich 43 Punkten schon sehr digital sind, kommen kleine und mittlere Unternehmen bei der fortschreitenden Digitalisierung kaum hinterher. Gerade kleine Unternehmen lägen noch weit unter den Durchschnittswerten ihrer jeweiligen Branchen. Oft fehlen hier schlicht die Kapazitäten, um sich beispielsweise aktiv in sozialen Netzwerken zu bewegen oder eigene Marktdaten zu erheben.

Waren im Vorjahr noch 2,1 Millionen deutsche Unternehmen im Digital Index vertreten, also digital aktiv, sind es 2017 knapp 700.000 mehr (2,8 Millionen). Sei es mit einer eigenen Webseite oder in sozialen Netzwerken: Diese 700.000 Unternehmen haben 2017 erstmals einen Schritt in die digitale Welt gewagt. Das entspricht einem bundesweiten Digitalisierungsplus von 9,5 Prozent.

Der Digital Index misst jährlich den Digitalisierungsgrad der deutschen Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr und erfasst dabei alle öffentlich verfügbaren digitalen Unternehmensinformationen, die automatisiert und anonym ausgewertet werden. Social Media wird hier ebenso erfasst wie eigene Webseiten, Online-Shops und weitere Aktivitäten im Netz. Mit dieser flächendeckenden Vermessung entsteht ein einheitliches Bild aller deutschen Unternehmen, die digital aktiv sind.

Ranking nach Bundesländern:

In allen Ländern ist der Digital Index seit der letztjährigen Erhebung gestiegen. Im Saarland war das Wachstum mit über zehn Prozent am größten. Den letzten Platz belegt Brandenburg; das digitalste Flächenland ist weiterhin Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch dieses musste sich in puncto Digitalität den Stadtstaaten geschlagen geben: Berlin, Hamburg und Bremen sind mit Abstand die digitalsten Regionen der Bundesrepublik. Düsseldorf ist weiterhin die digitalste Landeshauptstadt, bei den Großstädten hat Frankfurt am Main die Nase vorn. Berlin ist von Platz 4 auf Platz 13 abgerutscht und hat damit die meisten Plätze verloren.

Ranking nach Branchen:

Betrachtet man die einzelnen Branchen, so hat vor allem die Touristikbranche mit einem Plus von knapp 23 Prozent stark zugelegt und ist nun fast gleichauf mit der IT-Branche und dem Maschinenbau. Spitzenreiter im Digital-Ranking sind der Einzelhandel, der mit knapp 17 Punkten einen Zuwachs um 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erlangte, sowie der Bereich Automotive mit einem Digitalisierungsplus von 13 Prozent (15,35 Punkte). Die Baubranche ist weiterhin das Schlusslicht.

Ranking nach Themenbereichen:

Den höchsten Zuwachs verzeichnet mit einem Plus von 83 Prozent der Bereich Social Media. Hauptsächlich konnten in der Neuauflage des Digital Index mehr Social-Media-Links als noch 2016 identifiziert werden. Auch der Bereich Mobile stieg um knapp 27 Prozent an. Bei der Vielzahl mobiler Endgeräte mit denen das Internet inzwischen genutzt wird, werde damit einem Zukunftstrend Rechnung getragen. Da ist es nicht überraschend, dass auch die Bereiche Technology und Reichweite zugelegt haben.

Ranking nach Unternehmensgröße:

Vor allem die großen Unternehmen haben beim Thema Technologie zugelegt, wie unlängst auch eine Studie der KfW ermittelte. Ein Wachstum ist jedoch in allen Größenklassen zu verzeichnen, wenngleich gerade kleine Unternehmen immer noch unter dem Durchschnitt liegen. An der Spitze stehen wie auch 2016 mit großem Abstand die DAX-30-Unternehmen.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
 (Michael Sahlender)
Bild: Michael Sahlender
Michael Sahlender
(Mirakl)

Best Practices: Selbst Marktplatz werden - Von Douglas, Home24, Conrad Electronic lernen

Wie der Sprung zum eigenen Marktplatz gelingt und welche Schritte Sie für den Launch eines eigenen Marktplatzes berücksichtigen müssen, zeigt Ihnen dieses Webinar anhand von Best Practices erfahrener Unternehmen.

Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: