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Diese Plattformen tragen den B2B-ECommerce nach Europa

12.10.18 Langsam dämmert es Unternehmen im europäischen B2B-ECommerce, dass es mit der Ruhe vorbei ist. Neue Player aus Asien und den USA drängen mit hoher Geschwindigkeit, neuen Technologien und scheinbar unbegrenzten Ressourcen in den Markt und definieren dabei ganze Branchenzweige in rasendem Tempo neu. Doreen Schlicht 'Doreen Schlicht' in Expertenprofilen nachschlagen , CMO beim B2B-Marktplatz "Wer liefert was", stellt fünf Plattformen vor, die den B2B-ECommerce nach Europa tragen.

  (Bild: Nell Espina/Flickr)
Bild: Nell Espina/Flickr
Bild: Nell Espina/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Der Markt für den B2B-ECommerce ist laut der Studie "Die deutsche Internetwirtschaft 2015 - 2019" zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser eines der größten Segmente der deutschen Internetwirtschaft. Demnach wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 15 Prozent in den nächsten Jahren erwartet. Im Vergleich dazu: Das E-Commerce-Segment im B2C-Bereich wächst 2018 voraussichtlich nur noch um 9,3 Prozent, wie aus der behv-Studie "Interaktiver Handel in Deutschland B2C" zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hervorgeht. Die Globalisierung und die immer weiter zunehmende Digitalisierung auch unseres Berufsalltags beschleunigen diese Entwicklung.

Im B2C-Geschäft sind Online-Plattformen und Marktplätze bereits etablierte Geschäftsmodelle. Die meisten digitalen Plattformen stammen aber nicht aus Europa. Unternehmen wie Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen , Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser oder Alibaba zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser dominieren dieses Segment. Europa ist - mit wenigen Ausnahmen wie Spotify zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser oder Zalando zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen - noch keine Antwort auf die Giganten aus China und dem Silicon Valley gelungen.

Auch im B2B-Bereich gewinnen Online-Plattformen und -Marktplätze immer mehr an Bedeutung. Für die Einkäufer eines Unternehmens ist die Beschaffung über die Plattformen praktisch. Für Händler sind B2B-Marktplätze ein guter Weg, neue Märkte und Möglichkeiten zu erschließen. Hier drängen allerdings ebenfalls Player aus Asien und den USA mit hoher Geschwindigkeit, neuen Technologien und scheinbar unbegrenzten Ressourcen in den Markt und definieren dabei ganze Branchenzweige in rasendem Tempo neu.

Die starken Positionen, die Amazon oder Alibaba im B2C-Handel erreicht haben, besitzen Plattformen in der B2B-Welt bisher nicht. Es gibt aber keinen Grund, warum sich die Geschichte aus der Konsumenten-Welt im Handel zwischen Unternehmen nicht wiederholen sollte. Hiesige Unternehmer haben dies erkannt und befürchten, dass Europa zunehmend in eine Abhängigkeit getrieben wird. Umso wichtiger ist es also, dass sich europäische Player als Gegengewicht etablieren.

Applegate

Applegate zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser hilft Einkäufern, die Waren und Dienstleistungen zu finden, die eine Organisation benötigt. Die cloud-basierte Beschaffungsplattform ermöglicht es Nutzern, schnell, einfach und kostenlos mehrere Angebote von Business-Services bis hin zu Werbeartikeln anzufordern. Die Datenbank enthält Informationen über Millionen von Produkten und Dienstleistungen von vielen tausend Unternehmen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Datenwissenschaft und Künstliche Intelligenz der Universität Exeter entwickelt das Unternehmen nun maschinelle Lernsysteme, die die Anpassung der Lieferanten an die Anforderungen der Einkäufer kontinuierlich verbessern.

DirectIndustry

Das Business-Modell von DirectIndustry zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser lässt sich am einfachsten mit einer virtuellen Messe erklären. Die Website enthält die wichtigsten Hersteller der jeweiligen Branche und führt sie an einem Ort zusammen. Davon zeugen 90.000 Kataloge, 11.500 Aussteller, fast 300.000 Produkte sowie rund 15.000 Videos aus über 1.300 verschiedenen Fachbereichen. Hersteller können sich auf internationaler Ebene Gehör verschaffen, Einkäufer in fünf verschiedenen Sprachen und auf der ganzen Welt Produkte und Informationen anfordern.

Europages

Europages zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ist eine europäische B2B-Plattform in 26 Sprachversionen, mit drei Millionen registrierten Firmen, und zwar Herstellern, Service-Anbietern, Großhändlern und Vertriebsfirmen. Jeden Monat nutzen fast drei Millionen Besucher aus aller Welt die Plattform, um Produkte, Dienstleistungen und Lieferanten zu suchen. Mit EUROPAGES bekommen europäische Kunden - überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen - die Möglichkeit, Geschäftsbeziehungen außerhalb ihres Heimatmarktes einfach aufzubauen und so ihr internationales Geschäft zu stärken.

Kompass

Kompass.com zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser bietet Firmen- und Produktinformationen zu über 4,2 Millionen führenden B2B-Unternehmen in über 70 Ländern, mit mehr als vier Millionen Kontakt- und rund einer Million Markennamen. Die Suche erfolgt anhand von 57.000 klassifizierten Suchbegriffen in 26 Sprachen. Der Dienstleister für Geschäftskontakte sowie Produkt- und Marketinginformationen ermöglicht es, Kontakt zu neuen Geschäftspartnern aufzunehmen, Anfragen von Interessenten zu erhalten und Produkte zu präsentieren.

Wer liefert was

Wer liefert was zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (wlw) ist ein B2B-Marktplatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Online-Plattform für den professionellen Einkauf bietet Zugriff auf Produkte und Dienstleistungen im B2B-Segment: Rund neun Millionen Produkte von 570.000 Anbietern sind auf Auf wlw.de, wlw.at und wlw.de gelistet. Das Unternehmen versucht aktuell Funktionalitäten aus dem B2C- in den B2B-Bereich einzubinden, um den steigenden Erwartungen der Händler und Einkäufer gerecht zu werden. Das Angebot ist für Einkäufer und als Standardprofil für Anbieter kostenfrei.

B2B ist die Chance für Europas Digitalwirtschaft

Neue Technologien, wachsende Konkurrenz und veränderte Kundenansprüche werden künftig die Grenzen zwischen B2B und B2C weiter verwischen. Unternehmen sollten sich besser schon heute darauf vorbereiten. Das ehemals Innovative im B2C gilt mittlerweile als Standard, der Markt als gesättigt und mehr oder weniger unter den großen Plattformen aufgeteilt. Im B2B sind dagegen ganze Prozessketten vollkommen offen für Veränderungen, weil vieles noch läuft wie vor 20 Jahren. B2B-Plattformen sind eine gute Möglichkeit für Unternehmen, und insbesondere für den Mittelstand, ohne großen eigenen Aufwand an dieser Entwicklung zu partizipieren. Und für die europäischen B2B-Plattformen besteht die Chance, sich in diesem Feld gegen internationale Schwergewichte wie Amazon oder Alibaba zu behaupten.

(Autor: Susan Rönisch )

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