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Beim Online-Banking wird vermehrt auf Sicherheit geachtet

11.01.2021 8 von 10 Nutzern passen auf, dass keine Fremden auf den Bildschirm schauen. Öffentliches WLAN wird bei Bankgeschäften seltener verwendet.

 (Bild: Timasu / Pixabay)
Bild: Timasu / Pixabay
Die Nutzer von Online-Banking achten zunehmend auf Sicherheit. Wichtigen Empfehlungen für zusätzlichen Schutz folgt aber dennoch nur eine Minderheit. So geben 8 von 10 Online-Banking-Nutzer (79 Prozent) an darauf zu achten, dass kein Dritter während der Bankgeschäfte auf ihren Bildschirm schaut. Vor einem Jahr waren es erst 72 Prozent. Und immerhin 44 Prozent sorgen dafür, dass auf den Geräten, die sie für Online-Banking nutzen, immer die neueste Betriebssystem-Version und aktuelle Schutzsoftware wie Virenscanner installiert sind (Vorjahr: 37 Prozent). Leicht von 40 auf 42 Prozent gestiegen ist auch der Anteil derjenigen, die regelmäßig Passwörter und PINs für das Online-Banking ändern. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.004 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  , darunter 735 Online-Banking-Nutzer.

41 Prozent der Befragten nutzen Online-Banking auch auf fremden Geräten, etwa auf der Arbeit oder bei Freunden. Der Anteil der Online-Banking-Nutzer, die ihre Online-Bankgeschäfte über öffentliches WLAN etwa in Restaurants oder Flughäfen erledigt haben, ist hingegen von 49 Prozent im Vorjahr auf aktuell 41 Prozent zurückgegangen.

Angestiegen ist der Anteil der Online-Banking-Nutzer, die schon einmal ihre Zugangsdaten an Dritte weitergegeben haben, etwa an Freunde oder Familienmitglieder. Geben dies aktuell 24 Prozent an waren es ein Jahr zuvor erst 19 Prozent. Die Bitkom-Sicherheitsexperten raten in solchen Ausnahmefällen die Zugangsdaten anschließend unverzüglich zu ändern. Und wie bei jedem Passwort gilt: Man sollte nie dieselben Passwörter oder PINs für verschiedene Angebote nutzen.
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