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Vielen Unternehmen bereitet Datenflut Kopfzerbrechen

15.11.2011 Vielen Unternehmen in Deutschland bereitet der rasante Anstieg der zu verarbeitenden Datenmengen Kopfzerbrechen, so eine Umfrage unter deutschen IT-Entscheidern und Spezialisten.

Nach der Umfrage der Computerwoche   geben über 83 Prozent aller Befragten an, dass das in ihrem Unternehmen zu verarbeitende Datenvolumen in den letzten zwölf Monaten angewachsen sei. Wie groß diese Datenmenge aber genau ist, darüber fehlt mehr als 61 Prozent der Umfrageteilnehmer ein genauer Überblick. Eine der größten Herausforderungen in deutschen Unternehmen stellt die Sicherstellung der Datenqualität dar, vor allem bei Kunden- und Vertriebsdaten. Nach Ansicht von mehr als der Hälfte aller Befragten leidet ihr Geschäft unter einer schlechten Datenqualität.

67 Prozent aller Umfrageteilnehmer geben an, dass ihre Unternehmen bereits einen eher großen bis sehr großen Aufwand treiben müssen, um das Daten-Handling und Daten-Management zu meistern. Neben der Sicherstellung einer hohen Datenqualität identifiziert die Umfrage als weitere Hauptproblemfelder vor allem die Nutzung von Daten für optimierte Geschäftsprozesse sowie die Datenanalyse zur Unterstützung von Entscheidungsfindungen. Zudem bedeutet insbesondere das Handling von unstrukturierten Daten wie Texte, Bilder und Videos nach Meinung von 62 Prozent der Befragten einen signifikanten Mehraufwand in ihrem Unternehmen. Die bestehenden Maßnahmen in puncto Daten-Management scheinen allerdings den zunehmenden Anforderungen oft nicht mehr gewachsen: Knapp 40 Prozent der Umfrageteilnehmer zweifeln demnach mehr oder weniger stark daran, ob die Abläufe zum Handling der Informationsflüsse in ihren Unternehmen noch effizient sind. Darüber hinaus besteht in mehr als der Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) ein konkreter Handlungsbedarf in Sachen Daten-Management. Dabei fehlen den Verantwortlichen oftmals aber die notwendigen IT-Werkzeuge, vor allem im Umgang mit unstrukturierten Daten. Zudem bemängelt fast ein Drittel der Befragten die fehlende Unterstützung seitens der IT-Hersteller.
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