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DSGVO-Verstoß: NBB.com soll 10,4 Millionen Euro zahlen

11.01.2021 Weil er seine Mitarbeiter widerrechtlich gefilmt haben soll, soll der Multichannel-Händler Notebooksbilliger.de eine Strafe von 10,4 Millionen Euro zahlen. Der Händler hält die Summe für zu hoch. Auch der Bitkom springt dem Händler bei.

 (Bild: Mohamed Hassan/Pixabay)
Bild: Mohamed Hassan/Pixabay
Der Elektronikhändler Notebooksbilliger.de zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser soll wegen unzulässiger Videoüberwachung von Mitarbeitern 10,4 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Ohne Rechtsgrundlage soll das Unternehmen über mindestens zwei Jahre lang mit Kameras Arbeitsplätze und Aufenthaltsbereiche des Personals sowie Lager und Verkaufsräume erfasst. Auch Kunden seien auf Aufnahmen in Wartebereichen seien zu sehen.

Notebooksbilliger.de hält sowohl die Begründung als auch das Bußgeld selbst für deutlich überzogen und legte Einspruch gegen den Bescheid ein. Dessen Höhe stehe "in keiner Relation zur Größe und Finanzkraft des Unternehmens sowie zur Schwere des angeblichen Verstoßes", ließ Chef Oliver Hellmold ‘Oliver Hellmold’ in Expertenprofilen nachschlagen mitteilen. "Bei verschwundener oder beschädigter Ware werden die gespeicherten Aufzeichnungen allenfalls nachträglich auf Hinweise untersucht. Dieses Vorgehen ist bei Versand- und Logistikunternehmen Standard."

Auch der Branchenverband Bitkom zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hält das verhängte Bußgeld für unverhältnismäßig. Der Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder ‘Bernhard Rohleder’ in Expertenprofilen nachschlagen kritisiert vor allem die Ausrichtung auf den Umsatz bei der Berechnung der Strafsumme, was bei geringen Margen manche Unternehmen in den Ruin treiben könne. Er prangert weiterhin die generelle Unverhältnismäßigkeit und das fehlende Augenmaß vieler Datenschutzbehörden bei vorherigen Datenschutzverstößen an.
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