Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"

April-Meldungen, die Sie nicht verpassen dürfen

01.04.2014 Wenn es um Aprilscherze geht, können sich Internet-Surfer auf dem ganzen Globus nicht über mangelnden Nachschub beschweren. Das geht sogar so weit, dass seriöse Medien wie der Postillion den ersten April komplett boykottieren  , während iBusiness beispielsweise den ganzen Tag nichts anderes als Blödsinn macht - und das schon im 16. Jahrgang. Was Sie sonst unfugtechnisch nicht verpassen sollten, finden Sie hier:

 (Bild: www.heise.de)
Bild: www.heise.de
Traditionell anspruchsvoll ist der Aprilscherz der Heise-Redaktion. Detailreich wird dort der "Skin-Effekt"   beschrieben, der aufgrund der hohen und asymmetrischen Datenübertragung die Atome der Kupferkabel wandern lässt. Folge: Die Kabel altern und die erzielbaren Übertragungsraten brechen ein. Bisher mussten die Leitungen daher regelmäßig ausgegraben und zur Regeneration in umgekehrter Richtung neu verlegt werden. Nun will die Telekom ihre Strategie ändern: Neuere DSL-Modems beherrschen ein Verfahren ("Seed"), das einen "Upstream mit einem dafür optimierten Datenmuster" ausführt. Da dieser Modus aus rechtlichen Gründen jedoch nur auf Verlangen des Modembesitzers ausgeführt werden darf, sollten Kunden die von schlechten Übertragungsraten geplagt werden. "Unbedingt bei der Hotline darauf insistieren", so der Tipp von Heise.de.

Selbes Thema, anderes Phänomen: Die Macher des Video-Trainigs-Portals video2brain   zeigen in einem kenntnisreich umgesetzten Erklärvideo, warum gelbe Netzwerkabel die schnellsten sind (obwohl braune auch gehen. Sie müssen aber am Erdmagnetfeld ausgerichtet werden). Twitteraner Thomas Pfeiffer gibt hier den erdmagnetischen Erklärbär.

NSA muss hessisch lernen

Um Datenübertragung - wenn auch in anderer Hinsicht - ging es auch in der Stellenanzeige, die heute in der "Frankfurter Rundschau" erschien: Ein "international tätiges Unternehmen in der Datenbranche, mit Millionen Kunden in aller Welt" sucht dort ein(e) Übersetzer(in), die "mit hessischem Akzent gesprochene Telefonate" auswerten und ins Hochdeutsche übersetzen soll. Weitere Informationen: www.nsa-hessen.de  .

 (Bild: Viktor Funk)
Bild: Viktor Funk



An einer ausgesprochen innovativen Idee versucht sich derzeit der Versender Zalando  . Um die hohen Retouren-Raten zu senken, wird in einem Schweizer Testmarkt mit einer sogenannten "Social Retoure" experimentiert, berichtet welt- und schweizexklusiv der E-Commerce-Blog Carpathia   von Thomas Lang : Will ein Kunde ein online bestelltes Produkt zurückgeben, schickt der Shareconomy-Shooting-Star Mila  , der sich auf die Organisation von Nachbarschaftshilfe verlegt hat, einen Teilnehmer direkt in die Wohnung des Kunden.

Vor Ort wird die Aufbereitung der Retoure (bügeln, schnüren, falten) vollzogen. So entfällt das teure Aufbereiten der Rücksendung im Retourenzentrum und die Ware kommt schneller wieder in Umlauf. Nebeneffekt: Gelingt es dem Nachbarn, den Empfänger zu überzeugen, die Ware doch zu behalten, winkt ihm eine Provision in Höhe von zehn Prozent.

SwiftKey Flow Hard

Nicht ganz neu ist dagegen die Idee, die Macher der Keyboard-App SwiftKey   haben. Sie haben lange daran gearbeitet, die Funktionsweise ihrer Softwaretastatur, die sie für Android und iOS anbieten, an Hardware-Keyboards anzupassen, wie die Entwickler in einem eindrucksvollen Video präsentieren.

Wearables stark im Kommen

In den USA ist das Start-up Nest   derzeit besonders angesagt - weshalb sich die Macher nicht mit weniger als der Mitwirkung von US-Milliardär und Virgin-Airlines-Chef Richard Branson zufrieden gaben. Heraus kam ein überraschend ironischer Seitenhieb auf das eigene Produkt.



Einen radikalen Kurswechsel hat das Bonusprogramm Payback   vollzogen. Nach 14 erfolgreichen Jahren verkündete das Unternehmen auf seiner Homepage, dass es von nun mit dem Punkte hamstern vorbei sei - nun werden Striche gesammelt.

Ähnlich weit wagte sich der Tiefpreis-Hoster Strato   vor: Das Unternehmen, das sich im Dauerpreiskampf mit seinen Rivalen befindet, hat angekündigt, mit Strato Coins eine eigene Währung einführen zu wollen. In Zukunft müssen so nicht mehr alle Prospekte neu gedruckt werden, um auf allfällige Preisanpassungen reagieren zu können. Es genügt, den Wechselkurs der Währung anzupassen.

 (Bild: www.barcoo.de)
Bild: www.barcoo.de

Eine Erweiterung seines Geschäfts plant der Anbieter der beliebten Barcode-Reader-App Barcoo: Unter dem Namen Barcoo Bacons   stellt das Unternehmen ein Gerät vor, das über verschiedene Sensoren die im Kühlschrank abgelegten Produkte überwacht. Erkennt es abgelaufene Lebensmittel, schickt es dem Nutzer automatisch passende Rezeptvorschläge.

Dating an der Ampel

Ein Trend, der aus den USA nach Europa schwappen könnte: Immer mehr Autofahrer wollen ihre Fahrzeit sinnvoll nutzen. Die Google-Tochter Waze   hat daher ihre Echtzeit-Verkehrsinformationslösung um eine Datingfunktion erweitert. Anhand eigener Profil-Angaben sowie des automatisch ermittelten Fahrprofils werden Singles von "WazeDates" gematched und erhalten einen Alarm, wenn ein passender Flirtpartner an der Ampel neben ihnen steht.



Der Verknüpfung von realem und digitalem Leben hat sich Google   auch bei der Erweiterung des Play Store gewidmet. Mit der "SignitureEdition" ist es in Zukunft möglich, Apps auch physikalisch zu kaufen und auf einem Speicherstick oder CD-ROM kaufen - eine Revolution in der Software-Distribution, gerade wenn eine App einmal verschenkt werden soll, wie das von Google vorbereitete Video   zeigt.

 (Bild: www.samsung.de)
Bild: www.samsung.de

Mit gespreiztem Daumen und kleinem Finger signalisiert man seinem Gegenüber gerne, dass man telefonieren will. Die selbe Geste soll sich nun auch für echte Telefonate nutzen lassen - sofern man einen von Samsungs neuen Smart-Phone-Handschuhen namens "Samsungs Fingers  " trägt. Unfreiwillig komisch übrigens, dass Samsung-Konkurrent HTC auf fast die gleiche Idee gekommen ist - vielleicht ein Hinweis, dass nicht jede Idee abgekupfert sein muss, nur weil sie zwei zugleich haben.

 (Bild: www.microsoft.com)
Bild: www.microsoft.com

Ganz anders hat sich dagegen Microsoft dem Thema Wearable genähert. Die Redmonder wollen bei dem Trendthema natürlich nicht zurückstecken und zeigen eine Zahnspange mit eingebauter Internet-Funktionalität. Immerhin: "iBrace  "-Nutzer müssen ihr Gegenüber freundlich anlachen, wenn sie ein Foto schießen wollen. Auch die Kamera ist bei Microsofts Zukunftsvision auf einem Zahn eingelassen.

Um die Verbesserung der Touchscreen-Bedienung haben sich die Mitarbeiter von Google Japan Gedanken gemacht. Herausgekommen ist eine verblüffende einfache Entwicklung, die den Finger als Bedienelement schon bald überflüssig machen könnte.





Und dann war da noch der Erste-April-Link, von dem wir uns gewünscht hätten, es wäre ein Aprilscherz. Leider ist es keiner.
Pisa-Studie: 20 Prozent deutscher Schüler scheitern an Alltagsproblemen  .

Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.