Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Jeder Dritte hat Interesse an intelligenten Stromzählern
08.06.2018 Insbesondere tagesaktuelle Verbrauchsabrechnungen und Hinweise auf Stromfresser sind für Verbraucher von Interesse bei der Information über den eigenen Stromverbrauch. Weiter reichende Anwendungen - von der Notruffunktion bis zur Nachbestellung von Verbrauchsgütern - sind dagegen unbekannt.
Jeder vierte Bundesbürger (23 Prozent) sagt aktuell, er kann sich die Nutzung eher nicht vorstellen und 38 Prozent können sie sich überhaupt nicht vorstellen.
Die Verbraucher, die sich für Smart Meter interessieren, erhoffen sich vor allem mehr Transparenz. So wollen 58 Prozent jederzeit eine verbrauchsgenaue Stromrechnung einsehen und 56 Prozent wollen mit einem Smart Meter Geräte mit einem hohen Stromverbrauch in ihrem Haushalt identifizieren. Daneben sind mit Smart Metern aber auch neue, digitale Zusatzangebote möglich. So kann der Smart Meter feststellen, wie oft die Spülmaschine in einem bestimmten Zeitraum gelaufen ist und es könnten dann automatisch Spültabs nachbestellt werden. Wer zum Beispiel alleinlebende ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Familienmitglieder hat, kann mit Hilfe von Smart Metern gewarnt werden, wenn ein Notfall vorliegt, da dann der Stromverbrauch vom gewohnten Schema abweicht. Allerdings sind solche neuen Anwendungen nur für eine kleine Minderheit derzeit Gründe, sich für Smart Meter zu interessieren: Gerade einmal fünf Prozent finden die Notruf-Funktion interessant, zwei Prozent das automatische Bestellen von Verbrauchsmitteln.
Wer sich nicht für Smart Meter interessiert nennt als Hauptgrund, dass er darin keinen Nutzen sieht (42 Prozent). Mit Abstand folgen ein zu hoher Preis (25 Prozent), grundsätzlich fehlendes Interesse an Smart-Home-Anwendungen (23 Prozent) und eine zu aufwändige Installation von Smart Metern (22 Prozent). Sicherheitsbedenken spielen dagegen eine untergeordnete Rolle: 14 Prozent sorgen sich um den Missbrauch persönlicher Daten, die bei der Smart-Meter-Nutzung anfallen, neun Prozent fürchten Hacker-Angriffe über die Geräte. Nur vier Prozent meinen, die Geräte seien technisch nicht ausgereift.

