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Fernwartungs-Fail: Meiste Unternehmen bieten Angestellten keinen Support
23.06.2023 Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Geräteflotte zu verwalten und nachzuverfolgen.
Immerhin ist die Zahl von IT-Technologien und -Anwendungen, die von Unternehmen in Deutschland inzwischen firmenintern nachverfolgt und verwaltet werden, in den vergangenen zwölf Monaten merklich angewachsen. Demnach konnten bei Druckern (22 Prozent), vor Ort installierter Software (27 Prozent), SaaS-Applikationen (19 Prozent), Smartphones (26 Prozent), 'Rugged Devices' wie Barcode-Scannern, Lesegeräten, Tablets und mobilen Computern (14 Prozent) sowie Wearables (16 Prozent) Anstiege beobachtet werden. Allerdings sind nur 54 Prozent der befragten Unternehmen auch in der Lage, diese aus der Ferne zu verwalten. So gaben 37 Prozent der Umfrageteilnehmer an, mobile und robuste Geräte auf dem Betriebsgelände, in Gebäuden wie Lagern oder Einzelhandelsgeschäften aus der Ferne verfolgen, aber nicht verwalten zu können. Insgesamt sind es sogar 70 Prozent der Unternehmen, bei denen zwar eine Verfolgung, jedoch keine Fernverwaltung der im Einsatz befindlichen Geräte möglich ist.
Mangelnder Einblick erschwert Support bei Schwierigkeiten
Lediglich 32 Prozent der IT-Verantwortlichen können alle vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Geräte aus der Ferne verfolgen und verwalten - bei den Geräten der Mitarbeitenden liegt der Anteil bei 34 Prozent. Laut den Befragten können auch nur knapp die Hälfte (47 Prozent) der IT-Teams Mitarbeitenden an entfernten Standorten Gesprächs-, Text- und Videosupport bieten, 37 Prozent den gemeinsamen Netzwerkzugang überwachen und gerade einmal ein Drittel (33 Prozent) Drucker aus der Ferne einsetzen und verwalten. Insgesamt gab ein Viertel (25 Prozent) der Umfrageteilnehmer an, das Technologiemanagement innerhalb ihrer Organisation sei insgesamt schwieriger geworden.Betrachtet man, wie viele Unternehmen in Deutschland unternehmenseigenen Support - sei es vor Ort, aus der Ferne oder hybrid - anbieten, sind die Zahlen ebenfalls ernüchternd. So gaben lediglich 47 Prozent der befragten IT-Mitarbeitenden an, ein hybrides Modell aus lokalem und Remote-Support zu unterhalten. Knapp ein Viertel (23 Prozent) besitzt lediglich einen Vor-Ort-Support und 29 Prozent einen Remote-Support. Während also immer mehr Technologien und Applikationen firmenintern verwaltet werden, ist deren ortsunabhängiges Remote-Management nicht immer vollumfassend gewährleistet.
Für die Studie wurden Online im Februar 2023 rund 2.500 Interviews mit IT-Fachleuten geführt, die in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern weltweit arbeiten. Erfasste Länder dabei sind die USA (500), Kanada (250), Mexiko (250), Großbritannien (500), Deutschland (250), Frankreich (250), Schweden (250) und Australien (250).
