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Neun von zehn Euro im Versandhandel sind E-Commerce

17.08.16 Auch im zweiten Quartal 2016 wächst der Onlinehandel nach den Zahlen des BEVH zweistellig. Besonders Pure-Player wachsen kräftig, Marktplätze wie Amazon bleiben aber dominierend.

 (Bild: Nan Palermo/Flickr)
Bild: Nan Palermo/Flickr
Bild: Nan Palermo/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Der Interaktive Handel in Deutschland wuchs im 2. Quartal 2016 um 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies zeigen die heute veröffentlichten Zahlen des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser (BEVH).

Von April bis Juni 2016 setzten die deutschen Verbraucher demnach 13,672 Milliarden Euro (inklusive Umsatzsteuer) im deutschen Online- und Versandhandel mit Waren um. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (12,262 Milliarden Euro). Der E-Commerce, als Treiber dieser Entwicklung, hat einen Anteil von 91,2 Prozent am Gesamtvolumen mit Waren und beläuft sich auf 12,464 Milliarden Milliarden Euro (inklusive Umsatzsteuer). Gegenüber dem Vorjahr (10,759 Milliarden Euro) entspricht dies einem Zuwachs von 15,8 Prozent. Der Umsatz mit digitalen Dienstleistungen, wie Tickets oder Reisen, beläuft sich auf 3,654 Milliarden Euro (inkl. MwSt.), was einem Wachstum von 18,8 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht.

Internet-Pure-Player wachsen am stärksten, Amazon baut Dominanz aus

Auch im 2. Quartal profitierten die Internet-Pure-Player am meisten. Mit einem Umsatz von zwei Milliarden Euro (inkl. MwSt.) konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um satte 30,3 Prozent gesteigert werden (2015: 1,535 Milliarden Euro). Die Multichannel-Versender gewannen 10,1 Prozent hinzu und verzeichnen einen Umsatz von 4,677 Milliarden Euro (Vorjahresquartal: 4.249 Milliarden Euro; ). Dominierend sind weiterhin die Online-Markplätze wie Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen mit einem Umsatz von 6,469 Milliarden Euro und einem Plus von 7,2 Prozent (Vorjahresquartal 6,035 Milliarden Euro).

(Autor: Dominik Grollmann )

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