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Nach Protestwelle: Flickr gibt ausgefilterte Bilder wieder frei
21.06.2007 Die Foto-Community Flickr hat nach heftigen Protesten nun seine Filtereinstellungen in dem kürzlich gestarteten Deutschland-Angebot geändert. Ab sofort können deutsche Nutzer auch Bilder sehen, die als "mittel" eingestuft sind und deshalb bislang ausgefiltert wurden.
Bei seinem Markteintritt in Deutschland hatte das Web-2.0-Fotoportal einen glatten Fehlstart hingelegt. Schon kurz nach dem Start häuften sich die Proteste, dass Flickr ungerechtfertigt Fotos zensiere. Tatsächlich waren Bilder, die in den USA zu sehen waren, für deutsche Nutzer gesperrt.
Der Grund war das restriktive Bewertungssystem für die Fotos. Jeder Nutzer kann jedes der rund 525 Millionen Fotos für sich als "unbedenklich", als "mittel" ("Könnten andere Personen als störend oder unangemessen empfinden") oder als "eingeschränkt" ("Fotos, die Sie nicht Ihren Kindern, Ihrer Großmutter oder Arbeitskollegen zeigen würden") einstufen. Deutsche Nutzer bekamen nur Fotos zu sehen, die als "unbedenklich" eingestuft waren. Die Folge: Auch harmlose Bilder mit nackter Haut wurden ausgefiltert.
