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Smart Home

Next Home: Das Zuhause wird zur Schaltzentrale

06.10.2021 Die Pandemie hat den Wandel zum virtuellen Alltag wie im Zeitraffer beschleunigt. Das verändert auch unser Zuhause. Viele vor allem junge VerbraucherInnen wünschen sich eine permanente Videoverbindung mit Familie und Freunden.

 (Bild: Gerd Altmann / Pixabay)
Bild: Gerd Altmann / Pixabay
Die QVC Zukunftsstudie 'Next Home - Wie wohnt Deutschland übermorgen?' unter Leitung von Trendforscher Prof. Peter Wippermann (Trendbüro  ) blickt in die Wohnung der Zukunft. "Das Zuhause wird zum Headquarter", sagt Mathias Bork, CEO von QVC Deutschland  . Freizeit, Sport, Shopping und Arbeit seien endgültig miteinander verschmolzen. Und das ist gewünscht: Für 71 Prozent der Deutschen ist laut der Studie ein gutes Zuhause ein Allrounder, der genau diese Lebensbereiche verbindet. Die Wohnung im Übermorgen wird zudem noch stärker zum Fenster in die Welt: Jeder Zweite aus der Generation Z, der nach 2000 Geborenen, wünscht sich eine permanente Videoverbindung mit engen Freunden oder der Familie.

Das Next Home wandelt sich über den Tag

Die Wohnräume der Zukunft sind multifunktional. Das Wohnzimmer wird auf Knopfdruck zum Büro und abends zum Gym. Jeder Zweite der Gen Z wünscht sich einen digitalen Fitness-Spiegel für Personal Trainings. Es entstehen neue Modelle des Zusammenlebens: 52 Prozent der Gen Y wünschen sich Co-Working-Räume.

Abschied vom Touchscreen

Für das Zuhause der Zukunft wünscht sich jeder Zweite Geräte, die auf Sprache reagieren. "Voice-basierte Anwendungen, Sensoren und biometrische Datenerkennung machen den Touchscreen bis 2040 überflüssig", sagt Studienleiter Prof. Peter Wippermann. Aus Bildschirmen werden Brillen, aus Brillen Augenlinsen. Digitale Services sind nicht länger an statische Geräte gebunden. Im Next Home sind sie da, wo die Menschen sind und verschwinden aus unserer Wahrnehmung.

Smarte Home Gadgets werden best buddies

Vernetzte Helfer entlasten den Bewohner: 58 Prozent der Gen Y sagen, dass Roboter ihnen Routine-Hausarbeiten abnehmen sollen. 64 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer wünschen sich einen Badputz-Roboter. Die Herausforderung werde sein, Smart Home Gadgets sicher zu gestalten, so Wippermann. Jeder Zweite dringt auf digitale Privatsphäre.

Socialising im Metaversum - Gegentrend Haptisches Erleben

Im Metaversum kreieren Communities ihre eigene Welt, die wiederum Inspiration für das reale Leben bietet. Als Gegentrend wird Haptik, ein menschliches Bedürfnis, wichtiger denn je. 62 Prozent der Gen Y sagen, die Zunahme der virtuellen Welten unterfordert unsere Sinne. Jeder Zweite aus der Gen Y möchte künftig noch mehr handarbeiten.
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