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Cloud Trends 2020 - Wo die Daten in Zukunft wohnen

17.05.2018 Kostenersparnis, Flexibilität und Skalierbarkeit sorgen dafür, dass bis 2020 der Anteil der Daten, die bei lokalen Public-Cloud-Anbietern liegen, um den Faktor 2,4 wachsen wird. Die Rolle unternehmenseigener Rechenzentren nimmt dagegen deutlich ab, meint der Infrastruktur-Anbieter Interxion.

 (Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness)
Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness
Welche IT-Infrastruktur künftig für welche Daten und Anwendungen zum Einsatz kommen, welche Vorteile dabei den Ausschlag geben, und welche Veränderungen Entscheider jetzt einleiten sollten, haben die Marktforscher von Research in Action   im Auftrag des Hosting-Anbieters Interxion   untersucht. Ihre Antworten ergeben ein klares Bild: Vom heutigen On-Premise-Schwerpunkt (36,8 Prozent beziehen ihre Anwendungen aus der Private Cloud im eigenen Rechenzentrum, 17,6 Prozent monolithisch aus dem eigenen RZ) werden die Daten bis 2020 zu großen Teilen Richtung Cloud wandern. 2020 wollen die Entscheider 27,9 Prozent ihrer Daten über Hyperscaler beziehen, 24,6 Prozent von lokalen Public-Cloud-Anbietern.

Getrieben wird der Wandel von den Kriterien Kostenersparnis, Flexibilität und Skalierbarkeit. Bis 2020 wächst der Anteil der Daten bei lokalen Public-Cloud-Anbietern um den Faktor 2,4, die Rolle des eigenen Rechenzentrums nimmt dagegen deutlich ab. Und der Anwendungsanteil bei Colocation-Lösungen als dem Punkt, an dem sich die verschiedenen Infrastrukturen treffen und verbinden lassen, nimmt um die Hälfte zu. Des Weiteren sind vier Trendsegmente erkennbar, die der Hosting-Spezialist in einer Infografik zusammengefasst hat:

(Grafik: Interxion)
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