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Deutscher Werbemarkt wächst

27.10.2016 Der deutsche Werbemarkt verzeichnet ein Plus von 5,2 Prozent mit Bruttoausgaben in Höhe von insgesamt 21,14 Milliarden Euro. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt von Nielsen  .

 (Bild: Nan Palermo/Flickr)
Bild: Nan Palermo/Flickr
Bild: Nan Palermo/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Das wichtigste Medium für die Branche bleibt demnach weiterhin das Fernsehen (70 Prozent), gefolgt von Internet (11 Prozent) und Print (9 Prozent). Trotz der Insolvenz von Unister   und dem damit verbundenen Rückgang bleibt die Reisebranche werbestärkste Kraft im ECommerce-Bereich und ist mit 478 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen für 18 Prozent der Bruttowerbeausgaben verantwortlich.

Das am stärksten wachsende Medium in den ersten neun Monaten 2016 ist Werbung auf den mobilen Endgeräten. Mit einem Plus von 73,7 Prozent werden Gesamtwerbeausgaben in Höhe von 0,34 Milliarden Euro erreicht. Im September 2016 sind die Bruttowerbeausgaben für mobile Werbung gegenüber September 2015 um 54,1 Prozent gestiegen. Das Leitmedium Fernsehen verbuchte bis Ende September 2016 knapp 10 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Aufwärtstrend befindet sich auch 2016 der Werbedruck für den ECommerce-Markt in Deutschland. Aber das Wachstum verlangsamt sich. Mit einem Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt sich der Werbeumsatz dennoch weiterhin positiv. Die Bruttowerbeausgaben betrugen in den ersten drei Quartalen 2,71 Milliarden Euro.

Out-Of-Home-Medien konnten zum Ende des dritten Quartals 2016 mit Bruttowerbeausgaben von insgesamt 1,3 Milliarden Euro ein Wachstum von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Radio knüpft an der Entwicklung von 2015 an und erhöht die Bruttowerbeausgaben um 9,3 Prozent mit Bruttowerbeausgaben von insgesamt 1,29 Milliarden Euro. Die Kino-Werbung verzeichnet bis Ende September 2016 ein Minus von 1,1 Prozent (Bruttowerbeausgaben in Höhe von 0,078 Milliarden Euro). Ein Wachstum von 2,1 Prozent in den ersten neun Monaten 2016 verbuchten die drei Printmedien Publikumszeitschriften (- 0,4 Prozent), Fachzeitschriften (+ 1,1 Prozent) und Zeitungen (+ 4,0 Prozent) zusammen mit Bruttoausgaben in Höhe von 6,12 Milliarden Euro.
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