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Zwischen Anglizismen-Lego und Gourmet-Sex: Die richtigen Zukunftswerkzeuge
Bild: Erik Strandberg
Bild: Erik Strandberg unter GNU-FDL
"Im Gegensatz zum Telefon ist das Web mehr denn je eine kompliziert zu bedienende Angelegenheit", kommentierte Deutschlands wohl bekanntester Trendforscher Matthias Horx 'Matthias Horx' in Expertenprofilen nachschlagen in seiner Studie 'Die Zukunft des Internets' im März 2001 Relation Browser . Der Inhaber des Hamburger Zukunftsinstituts zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser prognostizierte: Der Anteil der Onlinenutzer werde zwar steigen, nicht aber die Breitennutzung. Die Menschen seien überfordert mit der Technik und Informationsvielfalt. Dafür würden so genannte "Stamm-User" das Netz umso mehr nutzen. Massenmedien würden TV und Radio bleiben.

Prognosen werden dann problematisch, wenn sie auf die Zukunft gerichtet sind

Wenn man Prognosen der Vergangenheit begutachtet, dann kann man sich oft eines Schmunzelns nicht erwehren:
  • "Es gibt vielleicht einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer", meinte Thomas Watson, der IBM-CEO im Jahr 1943.
  • "Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus bräuchte", wusste der Gründer von Digital Equipment (DEC), Ken Olsen, im Jahr 1977.
  • "Der Zuschauer will einfach nur unterhalten werden. Die Fernbedienung bietet genug Interaktions-Möglichkeiten", so der erste Chef von RTL, Helmut Thoma, im Jahr 2006.
  • "iPhone fliegt Apple um die Ohren. Dieses Handy ist nichts weiter als ein Luxus-Accessoire, das nur ein paar Gadget-Freaks anziehen wird", analysierte der Bloomberg-Analyst Matthew Lynn im Januar 2007.

Bild: HighText iBusiness

Solche Prognostik - also die unsystematische Verlängerung von bekannten Tatsachen in die Zukunft - hilft Entscheidern selten, die Zukunft zu meistern. Um Zukunftsmodelle zu entwickeln, die das Spektrum der Veränderungen und das Wissen darum abbilden, muss man zunächst wissen, was man über die Veränderungen weiß ("Wissensspektrum" - vertikale Achse) und wie Veränderungen wirken ("Spektrum der Veränderungen" - horizontale Achse).

Spekulationen liefern nur dann Hilfen für die Zukunft, wenn man sich in Märkten bewegt, in denen wenig bis gar keine Veränderung stattfindet. Umgekehrt sind Märkte ohne Veränderung, über die viel Wissen vorliegt, von Konstanten und Paradigmen geprägt. Hier ist es besonders leicht, mit der Zukunft umzugehen - weil die Zukunft nur eine Gegenwart mit anderem Datum ist. Dort allerdings, wo monokausale, ja gar multikausale Veränderungen stattfinden, können eingeschränkt Trend-Beobachtung und die Entwicklung von Szenari

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