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Beruf statt Job

01.08.2019 - Heißt es nicht: "Wer Peanuts bietet, der bekommt auch nur Affen als Mitarbeiter?" Ich bin sicher: Mit Geld hat das wenig zu tun.

von Joachim Graf

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Von: Christine Balonier
Am: 02.08.2019

Zu: Beruf statt Job

Hallo Herr Graf,

ich habe Ihren Artikel sehr gerne gelesen und die Argumentation hat mich größtenteils überzeugt.

Zwei Dinge sind mir aber sauer aufgestoßen: Die Formulierung "Bodensatz des Jobmarkts" ist schlichtweg unangemessen. Top-Bewerber*innen wünschen sich nicht nur eine Aufgabe, sondern meistens auch Wertschätzung ihrer Arbeit. Dies erfordert ein entsprechendes Mindset des Führungspersonals. Die Einteilung von Kandidaten in die Kategorien "Überflieger" ("Adler") und "Bodensatz des Bewerbermarkts" zeugt nicht gerade von einem solchen Mindset.

Was ebenfalls nicht geht: Eine Einstellung als groben Fehlgriff zu bezeichnen, nur weil die Kandidatin schwanger ist und Elternzeit nimmt. Frauen beerdigen nicht plötzlich ihre beruflichen Ziele, nur weil sie ein Kind bekommen. Auch Schwangere und Mütter können Topmitarbeiter sein - fortschrittliche Arbeitgeber haben das für sich erkannt und unterstützen Familien dementsprechend durch mehr Flexibilität und neue Arbeitsmodelle. Wenn Sie mit der besagten Dame also eine Fehlauswahl getroffen haben, dann sicher nicht deshalb, weil sie schwanger war. Um in Ihrer Argumentation zu bleiben: Entweder hatte sie die falsche Einstellung und passte nicht zu Ihrem Unternehmen - oder Sie haben ihre richtige Einstellung zunichte gemacht, indem Sie signalisiert haben, dass eine Schwangerschaft und Elternzeit für Sie Ausschlusskriterien darstellen.

Viele Grüße
Christine

Zu: Beruf statt Job

Sie haben natürlich recht: Frauen haben jedes Recht, schwanger zu werden. Sie haben auch das Recht, Erziehungsurlaub zu nehmen (Männer sollten das übrigens auch mehr in Anspruch nehmen ....) Ich bin nur ein Fan davon, mit offenen Karten zu spielen. Wen ich für eine Position einstelle, der sollte mir sagen, dass er/sie für eine Stelle eine bestimmte Zeit nicht zur Verfügung steht, damit ich planen kann. Wer das verschweigt ist vielleicht im Recht - aber unsozial.

Und Sie haben recht "Bodensatz der Jobmärkte" ist ein missverständlicher Begriff. Es geht aus der Sicht eines Recruiters um die Frage, ob man sich 10000 Jobprofile wirklich antun will. Aber ich habe die Formulierung konkretisiert.

Herzliche Gruesse aus München!
Joachim Graf
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