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IT: Jedes zweite deutsche Unternehmen bevorzugt den Cloud-Ansatz
01.12.2016 Cloud-Computing ist in Unternehmen angekommen ist. 52 Prozent der Unternehmen weltweit entscheiden sich heute für die Cloud als Standardmodel für IT-Projekte. Allein in Deutschland bevorzugen 50 Prozent der Unternehmen einen Cloud-First-Ansatz.
Die Studie enthüllt drei signifikante Erkenntnisse:
1. Cloud-Computing ist in Unternehmen angekommen
- Die Hälfte der Teilnehmer sagte, dass sie für neue Business-Anwendungen Clouddienste, wie Software as a Service oder Plattform as a Service, den On-Premise-Rechenzentren vorziehen würde. Im Vergleich dazu würden weltweit 52 Prozent der Befragten Cloud-Dienste wählen.
- 73 Prozent wollen den Wechsel innerhalb von zwei Jahren vollziehen (weltweit waren es 77 Prozent).
2. Durch DevOps zu Cloud-First-Unternehmen
- 9 von 10 Befragten (91 Prozent) sagten, dass sie mit der sogenannten DevOps-Bewegung vertraut sind, einer Philosophie, die an Agile Development Community angelehnt ist (weltweit waren es 94 Prozent). Das Ziel der DevOps-Bewegung ist es, die schnelle Entwicklung sowie das Hosting von neuen Anwendungen und Diensten voranzutreiben. In der Vergangenheit gab es wenig Interaktion zwischen IT und Entwicklern. DevOps zielt hingegen auf die frühzeitige und regelmäßige Zusammenarbeit zwischen beiden Abteilungen.
- 71 Prozent der Studienteilnehmer bestätigten, dass der Anstieg von DevOps den Hauptgrund für den Cloud-First-Wandel darstellt (76 Prozent weltweit). Der Entwicklungsfortschritt setzt Unternehmen zusätzlich unter Druck, Konzepte für den Einsatz von neuen Anwendungen zu erarbeiten. DevOps enthüllte auch Engpässe, die durch das Hosting von Anwendungen auf firmeneigener Infrastruktur entstanden sind. Daher entscheiden sich Unternehmen für die Cloud, um die umsatztreibenden Anwendungen hinzufügen zu können und so das Geschäftswachstum zu unterstützen.
3. Cloud-First verlangt neue IT-Kompetenzen
- 8 von 10 Unternehmen, die den Cloud-First-Ansatz vollständig implementiert haben, sagten, dass ihre IT-Fachkräfte nicht über die nötigen Kompetenzen verfügten, diesen effizient umzusetzen (im Vergleich waren es weltweit 9 von 10).
- 86 Prozent denken, dass die Cloud die offizielle IT-Abteilung ersetzen könnte, zumindest zeitweilig (88 Prozent weltweit).
- 76 Prozent der Befragten sagten, dass die Auslagerung in die Cloud zeigt, welche Bedeutung IT für das Geschäft hat (72 Prozent weltweit).
- 56 Prozent glauben, dass IT in Zukunft eine essentielle Rolle im Unternehmen spielen wird (68 Prozent global).
- IT-Transparenz und Kostenprognosen: Die Studie hat ergeben, dass folgende Schwerpunkte für die Umstellung auf Cloud-Dienste am wichtigsten sind:
- 360°-Sicht (64 Prozent der Befragten weltweit)
- Kostenprognosen (63 Prozent der Befragten weltweit)
- Die zunehmende Nutzung von DevOps bedeutet, dass mehrere Abteilungen in die IT eingebunden werden: Die IT-Teams werden es mit mehr anwendungsbasierten Projekten zu tun haben und müssen die einzelnen Abteilungen mit entsprechenden Tools ausstatten sowie die Entwicklung zunehmend an Mitarbeiter mit DevOps-Fähigkeiten delegieren. Gleichzeitig müssen sie die Kontrolle über die Unternehmensbereiche in Bezug auf Sicherheit und Compliance behalten.
- Der Anstieg von Cloud-Diensten verschiedener Anbieter: Die Implementierung agiler Cloud-Management-Strategien und Best Practices wird entscheidend sein. Unternehmen müssen mit verschiedenen Anbietern agieren, dabei können diese Anbieter häufig wechseln. In der Folge gewinnen Service Integration and Management (SIAM) und Vendor Management weiter an Bedeutung.

