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Webstatistik: Starker Umstiegstrend auf iOS 5 und 5.1; Android verliert

04.04.2012 Beim iPhone von Apple   fand im ersten Quartal 2012 ein starker Umstiegstrend auf iOS 5 und 5.1 (die in diesem Quartal zusammen erfasst wurden) statt. Hinter iOS 5 stecken hauptsächlich die mobilen Geräte iPhone 3GS, 4 und 4S. Ihr Marktanteil beträgt 44,6 Prozent, das sind 24,7 Prozent mehr als im Vorquartal. Das belegt die Deutsche Webstatistik, die von der Berliner Webtrekk GmbH   veröffentlicht wird.

Geräte mit iOS 4 (hauptsächlich iPhone 3G) nehmen hingegen um 11,4 Prozent ab und landen bei 7,8 Prozent Marktanteil. Die Zahlen der Webstatistik deuten darauf hin, dass das Modell 3G nunmehr erfolgreich von der neuen Generation 4 und 4S abgelöst wird. iPhones bis OS 3 sind mit 0,5 Prozent Marktanteil (-0,5 Prozent) marginalisiert.
Preview von Webstatisik Mobile Geräte

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Das iPad verzeichnet 6,6 Prozent weniger Marktanteil als im Vorquartal, verbleibt jedoch mit 28,1 Prozent auf hohem Niveau. Der iPod verliert weiter (2,2 Prozent/ -0,7 Prozent). Dank dem iPhone legt die Apple-Familie auch insgesamt betrachtet um 8,4 Prozent auf 83,1 Prozent zu. Unter den mobilen Geräten auf Android-Betriebssystem sticht kein einzelnes Modell hervor, Geräte mit Versionen vor 2.3 verzeichnen 3,5 Prozent (-3,1 Prozent), Geräte mit Android 2.3 und höher 5,6 Prozent (-1,6 Prozent) Marktanteil. Einzig das HTC Desire   bleibt als einzelnes Gerät über der 1 Prozent-Marke (1,04 Prozent/ -0,04 Prozent).

Mobile Betriebssysteme

Wie bei den Geräten sind Apple mit 82,6 Prozent (+5,2 Prozent) und Android   mit 14,6 Prozent (-3,7 Prozent) führend unter den mobilen Betriebssystemen. Weit abgeschlagen rangieren alle weiteren Anbieter mobiler Betriebssysteme: 0,76 Prozent (-0,54 Prozent) verzeichnet Symbian für Nokia  , gefolgt von RIM   für Blackberry mit 0,55 Prozent (-0,17 Prozent), die beide weiterhin vor Windows Phone 7   mit 0,47 Prozent (+-0 Prozent) liegen, Web OS für Palm   mit 0,04 Prozent (-0,03 Prozent) sowie Windows für diverse Anbieter mit 0,02 Prozent (-0,01 Prozent).

"Microsofts Einfluss auf dem Mobilen Sektor bleibt auch im 1. Quartal 2012 verschwindend gering. Weder die breitflächige Werbung noch die neuen Nokia-Geräte oder diverse Betriebssystem-Updates für Windows Phone 7 haben für einen spürbaren Aufschwung gesorgt", sagt Webtrekk-Chef Christian Sauer .

Desktop Betriebssysteme

Microsoft Windows gewinnt 4,82 Prozent hinzu und dominiert mit 85,5 Prozent den Markt der Desktop-Betriebssysteme. Innerhalb der Microsoft-Familie geht der Zugewinn vor allem auf Windows 7 zurück, das mit 40,58 Prozent Marktanteil im 1. Quartal dieses Jahres 5,69 Prozent mehr User nutzen. Auf Platz 2 landet Windows XP mit 30,9 Prozent (-0,9 Prozent), gefolgt von Windows Vista mit 13,79 Prozent (+0,1 Prozent). Mac OS X verzeichnet drastische 5,35 Prozent weniger Marktanteile als im Vorquartal und wird von 10,5 Prozent der Internetnutzer verwendet. Die Veränderung der Marktanteile von Windows und OS X entgegen dem Langzeittrend ist eine Überraschung und markiert möglicherweise eine Trendwende. Immerhin ist Windows 8 als neues Betriebssystem in aller Munde. Unix gewinnt 0,8 Prozent und landet bei 2,2 Prozent gesamt. Alle anderen verlieren um 0,2 Prozent auf 1,8 Prozent.

Desktop-Browser

Microsofts Internet Explorer (IE)   und Mozillas Firefox   (FF) nähern sich wieder an, dabei legt der Internet Explorer mehr Marktanteile zu (+3,2 Prozent), als Firefox verliert (-2 Prozent). Mit 36,9 Prozent führt Mozillas Fuchs jedoch weiterhin vor Microsofts Browser, der 33 Prozent Marktanteile verzeichnet. Innerhalb der Internet Explorer-Familie geht der Anstieg auf IE 9 zurück (12 Prozent/ +4,1 Prozent), die Versionen 7 und 8 bleiben stabil (20,2Prozent/ -1Prozent), ebenso Version 6 (0,8 Prozent/ -0,2%). Firefox-Browser bis Version 3 verlieren (6%/ -2,6 Prozent), ab Version 4 legen sie leicht zu (30,9 Prozent/ +0,6 Prozent). Apples Safari   verliert drastische 5,5 Prozent und landet bei 15,3 Prozent, Google Chrome   kann um 2,7 Prozent auf 10,8 Prozent zulegen. Opera   bleibt auf niedrigem Level nahezu stabil (1,4 Prozent/ -0,3 Prozent).
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