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Sicherheitsfehler in PDF-Reader und Flash-Player

15.09.2010 Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik   informiert über eine kritische Schwachstelle im Adobe Flash Player. Betroffen sind sowohl die Flash Player für Windows, Mac OS X, Linux und Solaris als auch für das mobile Betriebssystem Android. Da auch die PDF-Software Adobe Reader und Acrobat eine eigene, ebenfalls verwundbare Version des Flash Players beinhalten, sind auch diese auf den Betriebssystemen Windows, Mac OS X und Unix betroffen.

Durch Ausnutzung der aktuellen Lücke kann ein Angreifer mit Hilfe von speziell manipulierten Flash-Inhalten auf einer Webseite die Kontrolle über einen PC übernehmen, wenn der Nutzer zum Beispiel eine präparierte Webseite mit dem Browser aufruft. Zudem können Computer auch durch das Öffnen von PDF-Dokumenten mit dem Adobe Reader erfolgreich kompromittiert werden, wenn ein Angreifer Schadcode in diesen Dokumenten platziert und den Nutzer zum Öffnen eines solchen Dokuments verleiten kann.

Der Hersteller Adobe arbeitet bereits an der Behebung des Fehlers   und wird voraussichtlich in der Woche vom 27. September 2010 ein Update für den Adobe Flash Player, und in der Woche vom 4. Oktober 2010 ein Update für Adobe Reader und Acrobat zur Verfügung stellen können.

Bis zur Veröffentlichung der Updates sollten Anwender versuchen, möglichst nur
PDF-Dokumente aus vertrauenswürdigen Quellen zu öffnen. Der Browser und die auf dem PC installierte PDF-Software wie der Adobe Reader sollten zudem nicht mit Administratorrechten ausgeführt werden. Das Betrachten von Flash-Inhalten
sollte nach Möglichkeit auf wenige vertrauenswürdige Anbieter beschränkt werden, empfiehlt das BSI.

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