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Manager sprechen sich selbst hohe Digitalkompetenz zu
22.04.2020 Rund jede Zweite Führungskraft gibt sich die Note "Sehr gut" oder "Gut", aber jeder Fünfte sieht neue Technologien grundsätzlich skeptisch. Drei von vier Managern fehlt die Zeit, sich mit neuen Technologien zu beschäftigen.
Allerdings gibt es auch eine grundsätzliche Skepsis neuen Technologien gegenüber und vielen fehlt die Zeit, sich damit zu beschäftigen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 603 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom .
Weitere 39 Prozent geben sich aktuell die Note "Befriedigend", nur vier Prozent "Ausreichend". Unverändert hält niemand die eigene Kompetenz für "mangelhaft" oder "ungenügend". Gleichzeitig sagen 18 Prozent der Befragten, sie seien technologischen Neuerungen gegenüber eher zurückhaltend und drei Prozent lehnen "die zunehmende Technisierung" sogar ab und geben an, neue technische Geräte oder digitale Dienstleistungen nur zu nutzen, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Die große Mehrheit der Geschäftsführer und Vorstände ist digitalen Technologien gegenüber sehr aufgeschlossen. Ein Viertel (26 Prozent) befasst sich ausgiebig mit neuen Geräten und digitalen Technologien und nutzt gerne neue Produkte, wenn sie auf den Markt kommen. Jeder Zweite (53 Prozent) zeigt sich technologischen Neuerungen gegenüber als eher aufgeschlossen und nutzt sie dann, wenn sich ein klarer Mehrwert erkennen lässt.
Allerdings geben drei von vier Managern (73 Prozent) an, dass ihnen häufig die Zeit fehlt, sich mit neuen digitalen Technologien zu beschäftigen. Und das obwohl jeweils zwei Drittel empfinden, dass digitale Technologien ihr privates (70 Prozent) beziehungsweise berufliches (68 Prozent) Leben leichter machen. Jeder Vierte (28 Prozent) fühlt sich manchmal durch digitale Technologien überfordert. Jeder Fünfte (21 Prozent) fürchtet sogar, durch die Beschäftigung mit digitalen Technologien das Kerngeschäft aus den Augen zu verlieren.
