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Mediennutzung: 49 Prozent der Onliner nutzen den Second Screen

06.07.2012 84 Prozent der Internetnutzer zwischen 14 und 49 Jahren surfen gelegentlich während des Fernsehens im Internet. Knapp die Hälfte der Onliner (49 Prozent) verwendet den zweiten Bildschirm bereits um konkrete Informationen abzurufen, die in direktem Bezug zu den gesehenen TV-Inhalten stehen. So das Ergebnis der Studie "Second Screen Zerp - Die Macht des zweiten Bildschirms"   durchgeführt von der Unternehmensberatung Anywab  .

(Grafik: Anywab)
Zwar ist der Second Screen gerade für werbefinanzierte Sender eine große Chance, gleichzeitig haben die Sender aber keine Hoheit über den zweiten Bildschirm. Über die Inhalte entscheidet alleine der Zuschauer. Hier öffnet sich die Tür für die Internetwirtschaft. So genannte "Social TV"-Lösungen bieten schon jetzt auf das Fernsehen abgestimmte Online-Angebote an.

Mittelfristig werden aber auch Unternehmen wie Google  , Facebook   oder Amazon   nicht achtlos am schlafenden Riesen Second Screen vorübergehen. In erster Linie aber kann der Second Screen eine Bereicherung für die Fernsehzuschauer werden. Sie können sich untereinander während des Fernsehens vernetzen und haben die Möglichkeit näher an ihre TV-Sendung heranzurücken oder selbst Teil des Geschehens zu werden.
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