Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Studie: Ungenutzte Software kostet viel Geld
20.05.2014 Nach einer Studie des Softwarenanbieter Sage verschwenden Firmen in Europa pro Jahr 9,6 Milliarden Euro durch ungenutzte Software.
Über alle Unternehmen hinweg ergibt das eine Summe von 9,6 Milliarden Euro jährlich. Der unvollständige Einsatz hat von Land zu Land verschiedene Gründe: Deutsche Firmen beklagen insbesondere die Überschneidung der Funktionen innerhalb der unterschiedlichen Programme (35 Prozent). Im internationalen Durchschnitt führten die Befragten am häufigsten an, dass nicht alle Features von geschäftlichem Nutzen seien (36 Prozent). Ein Viertel (25 Prozent) aller Befragten gab mangelhaften Schulungen die Schuld.
Hinsichtlich der Erwartungen an eine Software sagen 63 Prozent, sie halten deren unternehmerische Effizienz für die wichtigste Herausforderung. Interessanterweise glauben momentan nur rund ein Drittel der Umfrageteilnehmer (35 Prozent), dass Software sie auf dem Weg zum Geschäftserfolg unterstützen kann.
Weitere Ergebnisse der Studie:
- Nur jeder vierte deutsche Mittelständler (27 Prozent) kauft alle drei bis fünf Jahre Updates für seine Software. Dabei fällt die Bundesrepublik weit hinter dem europäischen Durchschnitt (43 Prozent) zurück. Nur belgische Firmen investieren noch seltener in regelmäßige Aktualisierungen (26 Prozent).
- Die Steigerung der Effizienz ist innerhalb des nächsten Jahres eine der beiden höchsten Prioritäten in den Unternehmen - insbesondere im Vereinigten Königreich (61 Prozent).
- Deutsche und Portugiesen interessieren sich besonders für Eigenschaften wie Funktionalität, Verfügbarkeit und leichten Einsatz. Dem Durchschnitt aller Befragten waren jedoch die Kosten der Software am wichtigsten (53 Prozent).
- Die Aussichten für den IT-Vertrieb sind eher ernüchternd; jedes zweite europäische Unternehmen (49 Prozent) nimmt an, im kommenden Jahr weniger als im vorherigen für Software auszugeben. Deutschland schwimmt dabei gegen den Trend und ist am optimistischsten. Hier glauben 48 Prozent der befragten Firmen, dass sie in diesem Jahr mehr oder gleich viel in Unternehmenssoftware ausgeben werden wie im letzten Jahr.
Sage ließ die Studie von Redshift Research Crowdology durchführen. Die Untersuchung erfolgte im April 2014 unter 600 Senior-IT-Verantwortlichen in mittelständischen Unternehmen mit 250 bis 1.000 Mitarbeitern in den folgenden Ländern: Deutschland (n=100), Vereinigtes Königreich (n=100), Frankreich (n=100), Portugal (n=50), Spanien (n=100), Belgien (n=50), Rumänien (n=50) und Niederlande (n=50).
