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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Tradedoubler-Studie: Online-Trends im Fashion-Markt
19.09.2013 Dem aktuellen Whitepaper Online-Trends im Fashionmarkt. Ein neuer Laufsteg für Modemarken zufolge verändert sich das Recherche- und Kaufverhalten von Modeshoppern zur Zeit so deutlich, dass sich Marken-Stores, Fashion-Boutiquen und Modekaufhäuser künftig neuer Methoden bedienen müssen, um ihre Kundschaft nicht zu verlieren.
Inspiration bleibt wichtig, der eigentliche Kauf wandert online
Ein vom Bekleidungs-Einzelhandel ins Feld geführtes Argument pro Modekauf im Laden ist das Element der Inspiration und des Erlebnisses Modeshopping. Dieses Argument sticht auch nach wie vor, denn 71 Prozent der Befragten aus Deutschland stöbern gern in Läden (57 Prozent besuchen Websites von Modefirmen), um Anregungen für das Modeshopping zu erhalten.Doch Inspiration an einem Ort ist heute keine Garantie mehr für einen Kaufabschluss ebendort. Denn die deutschen Käufer sind preisbewusst. Schon 56 Prozent von ihnen bedienen sich in erster Linie der Informationen auf Performance-Marketing-Kanälen wie Preisvergleichs-, Gutschein-, Cashback- und Daily-Deal-Seiten, um für einen Modeartikel den besten Preis zu finden. Der Schritt zum Kauf ist dann nur noch sehr kurz.
Blogs, Content-Seiten und Performance-Kanäle sind eine Chance für die Modebranche
Angesichts der Verschiebung von Abverkäufen ins Netz liege es für Fashion-Unternehmen nahe, auch die Inspirationsphase der Käufer im Netz zu unterstützen und so den Weg zum Kauf zu verkürzen. "Schon 64 Prozent der Verbraucher in Deutschland informieren sich über modische Trends in Blogs und auf Content-Seiten. Das ist fast schon auf Augenhöhe mit dem Anteil derer, die sich im Laden inspirieren lassen. Wenn es Performance-Marketing-Kanäle jetzt schaffen, diese Inspiration zu bieten, haben sie die Chance, sich wie ein roter Faden durch das gesamte Einkaufserlebnis der Modeshopper zu ziehen", agt Björn Hahner , Country Manager von Tradedoubler in Deutschland.Verzahnung von TV-Werbung mit Online-Shopping
Die Nutzung mobiler Geräte parallel zum Fernsehen auf der heimischen Couch ist europaweit für knapp ein Viertel der Verbraucher (24 Prozent) bereits Normalität. Diese "Second Screener" sind für Anregungen durch TV-Werbung durchaus empfänglich, denn 48 Prozent suchten durch sie ausgelöst schon einmal nach weiteren Informationen. Bei Tablet-Nutzern ist der Wert mit 57 Prozent noch deutlich höher. Von der Suche bis zum Kauf ist der Weg nicht weit. So gaben 25 Prozent der Smartphone-Second-Screener an, ein auf diese Weise recherchiertes Produkt auch gekauft zu haben. Mit 37 Prozent liegt auch hier der Wert bei den Tablet-Nutzern höher.
