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Jobsuche: Tageszeitung ist noch immer wichtigste Quelle

10.02.15 Rund 35 Prozent der Bundesbürger durchkämmen regelmäßig oder gelegentlich Stellenanzeigen. Davon informiert sich knapp jeder Zweite noch immer in Tageszeitungen über freie Stellen. Nur jeder Dritte sucht via Google oder auf Jobportalen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Jobsuche 2015 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen des Personaldienstleisters ManpowerGroup Deutschland, der dafür gut 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt hat.

Tageszeitung: Immer noch die wichtigste Stellenbörse (Bild: Stevepb/Pixabay)
Bild: Stevepb/Pixabay
Tageszeitung: Immer noch die wichtigste Stellenbörse
15 Prozent der Bundesbürger suchen derzeit dringend eine Arbeit, das sind drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. 20 Prozent der Deutschen schauen sich zwar hin und wieder nach neuen Jobs um, sind aber nicht dringend auf der Suche. Die Quote ist um zwei Prozentpunkte gesunken. Immerhin 39 Prozent suchen nicht, weil sie zufrieden mit ihrer aktuellen Position sind (+1 Prozent). Und der Rest, weitere 26 Prozent sind derzeit nicht berufstätig und auch nicht auf der Suche, zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Studenten und Rentner (+4 Prozent).

Wer nach offenen Stellen Ausschau hält, schlägt immer noch am ehesten die Karriereseiten der Tageszeitungen auf. Die verschiedenen Möglichkeiten, im Netz nach Stellen zu suchen, liegen nur auf Platz drei. Hier das Ranking der Quellen:
  1. Stellenanzeigen in Tageszeitungen (46 Prozent)
  2. Persönliche Kontakte (37 Prozent)
  3. Allgemeine Suchmaschinen, z. B. Google (35 Prozent)
    Jobportale (35 Prozent)
    Internetseiten einzelner Unternehmen (35 Prozent)
  4. Online-Jobbörse der Arbeitsagentur (34 Prozent)
  5. Stellenanzeigen in Fachzeitschriften (16 Prozent)
  6. Berufliche Onlinenetzwerke, z. B. XING, LinkedIn (14 Prozent)
  7. Zeitarbeitsfirmen (8 Prozent)
    Soziale Netzwerke, z. B. Facebook (8 Prozent)
  8. Jobmessen (7 Prozent)
  9. Fachmessen (4 Prozent)

Bewerbung über Onlineportale sind nach wie vor unbeliebt

Als beliebtester Weg, eine Bewerbung einzureichen, hat sich die E-Mail inzwischen klar durchgesetzt. Wenn sie die Wahl haben, entscheiden sich 38 Prozent der Berufstätigen dafür. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die Bewerbungsmappe auf dem Postweg favorisieren fast unverändert 28 Prozent. 18 Prozent ziehen es vor, die Mappe beim Wunscharbeitgeber persönlich abzugeben, diese Gruppe ist um fünf Prozentpunkte geschrumpft.

Die Eingabe ihrer Daten in ein Online-Karriereportal ist nur für vier Prozent der beste Weg (-3 Prozent). Drei Prozent geben die Unterlagen am liebsten an eine Person aus ihrem eigenen Netzwerk, damit diese die Bewerbung weiterreicht (+1 Prozent). Bewerbungsfunktionen in sozialen Medien bevorzugen zwei Prozent (+1 Prozent).

(Autor: Verena Gründel-Sauer )

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