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14 Mail-Marketing-Tools (2): Von Kajomi bis Sharpspring
23.01.2018 Direkt, persönlich, relevant und kostengünstig. E-Mails sind ein extrem wirksames Werbemittel. Kein Wunder, dass sie in vielen Unternehmen den Kern jeder Marketing-Aktivität bilden. Doch welche Tools sind für wen geeignet? iBusiness hat den Markt durchleuchtet und stellt 14 Tools für jeden Anspruch vor.
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Wir haben versucht, in dieser Übersicht die wichtigsten Anbieter von Marketinglösungen herauszupicken, die - zumindest nach unserer Ansicht - ihren Schwerpunkt auf eine reine Mail-Marketing-Lösung legen. An den äußeren Enden ist der Übergang zu einer umfänglichen Marketinglösung allerdings durchaus fließend. Es gestaltet sich gelegentlich schwierig "harte", objektivierbare Abgrenzungskriterien zu finden. Am Ende lässt sich die Auswahl am besten so beschreiben:
- Gesucht sind Marketing-Tools, die sich weitgehend auf EMail-Marketing konzentrieren. Weitere Kanäle haben wir toleriert, sofern es sich ebenfalls um Push-Kanäle (SMS, Messenger etc.) handelt.
- Darüber hinausgehend sind Marketing-Automatisierung, Funktionen zur Datenkonsolidierung und -management, CRM und Schnittstellen beispielsweise in CMS oder Shopsysteme wünschenswerte Funktionen im Sinne der User Experience. Im Unterschied zu einer Marketing-Automation-Plattform sollte aber der EMail-Kanal im Fokus stehen.
Im ersten Teil (siehe iBusiness: 14 Mail-Marketing-Tools (1): Die wichtigsten Werkzeuge im Überblick) haben wir bereits diese sieben Tools vorgestellt:
- adRom Media Marketing
- Agnitas E-Marketing Manager EMM
- Atrivio Mail2many
- Backclick E-Mail Marketing
- Cleverreach
- Consultix ProCampaign
- Inxmail
In diesem zweiten Teil folgen nun die Lösungen der Hersteller
- Kajomi Mail
- Mailingwork
- Newsletter2Go
- Optivo Broadmail
- Promio.net Promio.connect
- SC-Networks Evalanche
- Sharpspring (ehemals: GraphicMail)
Strategische Überlegungen
Eine Übersicht über eine solche Vielzahl an Produkten kann naturgemäß nicht umfassend ausfallen und eine Evaluierung der Systeme ersetzen. Die Übersicht will auch keinen Featurevergleich leisten, der in den meisten Fällen ohnehin nicht zielführend sein dürfte: Die wesentlichen Anforderungen wie Bounce-Management, Adressvalidierung, Black- und Whitelisting, Opt-in-Verwaltung etc. werden ohnehin erledigt.Häufig sind ganz andere Kriterien als die Versandgeschwindigkeit für die (Vorab-)Auswahl der passenden Lösung auschlaggebend:
- Datenschutz: Die Frage, ob Daten im eigenen Rechenzentrum (On Premise) oder in einer Cloud/SaaS-Lösung verarbeitet werden, ist oft wesentlich. In letzterem Fall kann zudem die Frage entscheidend sein, ob die Server in Deutschland, im EU-Ausland oder international angesiedelt sind.
- Integrierbarkeit/Skalierbarkeit: Nur bei einfachen Anwendungen genügt es, wenn diese in einer Blackbox laufen. In der Regel sind aber anspruchsvollere Implementationsaufgaben zu bewältigen: Kundendaten sollen mit einem CRM abgeglichen, Landingpages in ein Shopsystem integriert oder Analysewerkzeuge, CMS-, Shop-Systeme oder Asset-Management und Tracking-Tools eingebunden werden. Diese Herausforderungen sind häufig ein wesentlicher Teil des Entscheidungsprozesses und machen häufig den größeren Teil aus.
- Kampagnen-Management: Die Kernfunktion eines Mail-Marketing-Tools liegt im Versand- Management von Mailings. Grundfunktionen wie Adressprüfung, Double-Opt-in, Bounce-Management, Spamcheck, Black- und Whitelisting und ein aussagekräftiges Reporting der Öffnungsraten bieten sich als Unterscheidungskriterium kaum an - alle ernstzunehmenden Tools sind hier auf der Höhe der Zeit. Eher lassen sich erweiterte Funktionen wie Zielgruppenselektion und -Aufbereitung (etwa statistische Zwillinge, Behavioral Prediction) Personalisierung, Landingpage-Optimierung mittels A/B-Testing oder die Einbindung anderer Push-Kanäle (SMS, Messenger, Social Media) als Unterscheidungskriterien heranziehen.
- Marketing-Automation: Umfangreiche Werkzeuge verfügen zudem über leistungsfähige Tools zur Marketing-Automation. Mit ihnen lassen sich Leads gezielt qualifizieren, mehrstufige Mails in einem Dialogverfahren generieren oder regelbasierte Entscheidungen anhand der Customer Journey treffen. Lassen sich zudem externe Touchpoints (etwas Display, SEA oder Web-Besuche) berücksichtigen und/oder Drittanbieter-Tools mit der Marketing-Automation steuern, nähert sich das Werkzeug bereits einer umfänglichen Marketing-Plattform an.
- Dienstleistung/Consulting: Nicht immer steht allein die Softwarelösung im Vordergrund. Mail-Marketing kann auch eine Dienstleistung sein - angefangen vom Consulting, über Implementation, Umsetzung bis zu Auslieferung.
Um die Vorauswahl der Produkte für einen potentiellen Käufer zu erleichtern (und um eine Gleichbehandlung aller Systeme zu garantieren), verwenden wir ausschließlich diejenigen Daten, mit denen das Herstellerunternehmen selbst offiziell Marketing betreibt und die nachgewiesenermaßen am Markt verfügbar sind. Vorabversionen, Beta- und Stealthversionen sowie speziell für Kunden realisierte Sondereditionen blieben in diesem Vergleich unberücksichtigt.
Die einzelnen Tools in der Übersicht |
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