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Homeoffice: Das sind die schlimmsten Stressfaktoren

02.07.2020 Der Umzug ins Homeoffice stellt viele deutsche Beschäftigte vor große Herausforderungen. Was die schlimmsten Stressfaktoren sind, hat nun eine Studie ermittelt.

 (Bild: ornaW/Pixabay)
Bild: ornaW/Pixabay
Stressfaktor Informationsflut: Um auch von zu Hause aus effizient und produktiv arbeiten zu können, braucht es die richtigen Tools. Auch wenn die wichtigsten technologischen Grundlagen zumeist geschaffen sind, fühlen sich dennoch 37 Prozent der deutschen Arbeitnehmer nicht genug ausgerüstet, die Arbeit auch im Heimbüro bewältigen zu können. 23 Prozent der Befragten fühlen sich gestresst von der Informationsflut über mehrere Geräte hinweg. Hinzu kommt, dass sieben Prozent zugeben, dass sie nicht abschalten können, weitere fünf Prozent fühlen sich durch die zunehmende Anzahl an Datenquellen und Anwendungen, die sie täglich im Auge behalten müssen, unter Druck gesetzt.

Stress durch unterschiedliche Accounts: Dabei ist sich die Hälfte der Befragten einig, dass die Anzahl an Quellen, die sie für die Arbeit täglich abrufen müssen (wie z.B. E-Mails, News Feeds oder Cloud-Dienste) in den letzten Jahren gestiegen ist. Heute muss beinahe jeder Siebte (16 Prozent) durchschnittlich mit sechs bis zehn unterschiedlichen Accounts und Anwendungen zurechtkommen und die Passwörter für sämtliche Zugänge kennen - sechs Prozent gaben sogar an, dass es viel zu viele sind, um sie aufzuzählen. Eltern, die ihren Kindern während der Pandemie zu Hause die Teilhabe am Schulunterricht ermöglichen wollen, haben zudem vielfach mit verschiedenen Schulplattformen und Unterrichts-Clouds zu kämpfen.

Geringere Produktivität durch Zeitverlust: Im Anwendungs- und Datendschungel brauchen 40 Prozent der befragten Arbeitnehmer zwischen 30 Sekunden und fünf Minuten, um die richtigen Informationen für ihre Arbeit zu finden. Nur 23 Prozent schaffen es in weniger als 10 Sekunden.

Gefahr durch Schatten-IT: 15 Prozent der Befragten geben zu, dass sie bereits schon einmal unternehmensrelevante Daten und Informationen über File-Sharing-Plattform versendet haben, die sie auch privat nutzen. Daas ist ein unterschätzer Gefahrenfaktor, aber immerhin machen sich auch 11 Prozent der Befragten Sorgen darum, wie sie die Zusammenarbeit mit Kollegen im Rahmen gemeinsamer Projekte bewerkstelligen sollen. Andererseits sehen einige der Befragten Herausforderungen hinsichtlich des Zugriffs auf unternehmensrelevante Anwendungen, E-Mails (5 Prozent), Dateisysteme, Daten (6 Prozent) und andere Inhalte.

Die von OpenText zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen in Auftrag gegebene Umfrage wurde von April bis Mai 2020 über Google Surveys zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser anhand von 12.000 Verbraucher-Antworten aus Deutschland, dem Vereinigtem Königreich, Frankreich, Spanien, Kanada, Australien und Singapur erstellt.

(AutorIn: Sebastian Halm )

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