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Smartphone-Markt: Die Billigen setzen die Teuren unter Druck

27.07.2016 In Deutschland werden in diesem Jahr so viele Smartphones verkauft wie noch nie - doch die Umsätze gehen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück.

 (Bild: 422737/Pixabay/ CC0)
Bild: 422737/Pixabay/ CC0
Insgesamt werden voraussichtlich 27,9 Millionen Geräte über den Ladentisch gehen, das sind 6 Prozent mehr als noch vor einem Jahr mit 26,2 Millionen verkauften Geräten. Gleichzeitig gehen die Umsätze verglichen mit dem Vorjahr zum ersten Mal überhaupt seit Einführung der Smartphones zurück, um 2 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Das zeigt eine aktuelle Prognose des Digitalverbands Bitkom  . "Die Nachfrage nach Smartphones erreicht jedes Jahr neue Rekordmarken", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Aber die Umsätze geraten durch gleichermaßen günstige wie leistungsfähige Smartphone-Modelle unter Druck." Dies zeigt sich auch im durchschnittlichen Preis je verkauftem Smartphone. Lag dieser im Vorjahr noch bei 404 Euro, so wird er 2016 voraussichtlich um 30 Euro auf 374 Euro sinken.

Billige Anbieter sorgen für sinkende Smartphone-Umsätze bei steigenden -Absätzen.
Billige Anbieter sorgen für sinkende Smartphone-Umsätze bei steigenden -Absätzen. (Grafik: Bitkom)

Für das laufende Jahr sieht Bitkom eine Fortsetzung des Trends zu Smartphones mit größeren Displays mit Diagonalen von 5 Zoll oder mehr, zudem setzt sich LTE als Standard für schnelle Datenverbindungen immer mehr durch.

76 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren nutzen aktuell ein Smartphone, vor zwei Jahren waren es erst 55 Prozent.
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