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Digitale Forschung: Deutsches Internet-Institut wird in Berlin gegründet
24.05.2017 Das deutsche Internet-Institut, das die Digitalisierung umfassend erforschen soll, wird in Berlin von einem Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gegründet. Die Branche reagiert gespalten.
In der letzten Runde des Wettbewerbs zur Gründung des Internet-Institutes hatten fünf Bewerber Konzepte erarbeitet, die von einer international besetzten Expertenjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger vom Oxford Internet-Institut begutachtet worden sind. Das Konsortium aus Freier Universität Berlin , Humboldt-Universität zu Berlin , Technischer Universität Berlin , Universität der Künste Berlin , Universität Potsdam , Fraunhofer-FOKUS und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung als Koordinator hat sich in einem zweistufigen wettbewerblichen Verfahren durchgesetzt.
Die ersten Kommentare der Branche sind eher negativ:
Mit dem künftigen "Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft" will das Gewinnerkonsortium die tiefgreifenden Transformationsprozesse im digitalen Wandel und die Veränderungen der Gesellschaft analysieren und künftige Handlungsoptionen skizzieren. Dabei sollen "innovative und interdisziplinäre Formen des Forschens" und der Vermittlung von Wissen entwickelt und eingesetzt werden. Das Deutsche Internet-Institut ist als lernendes Zentrum angelegt und soll Impulse in der nationalen und internationalen Forschung geben sowie neue Themen aufnehmen. Als zentraler Akteur in der Forschungslandschaft soll das Institut selber "aktuelle Schwerpunkte" setzen.
