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Paid-Crowdsourcing: Arbeitskraft aus der digitalen Wolke

02.03.2012 Während Unternehmen durch Cloud Computing auf skalierbare Rechenleistung und Speicherkapazität zugreifen können, stellt ihnen zukünftig eine 'People Cloud' eine skalierbare Anzahl von Arbeitskräften per Internet zur Verfügung. Bisher gab es das unkontrolliert wie bei Amazons   Mechanical Turk  . Forscher Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  haben jetzt ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem entwickelt. Denn die besondere Herausforderung liegt hierbei in der gleichbleibenden Qualität der Arbeitsergebnisse.

Wie die People Cloud funktioniert (Bild: KIT)
Bild: KIT
Wie die People Cloud funktioniert
Paid-Crowdsourcing kommt dann zum Einsatz wenn es um nicht-automatisierbare Aufgaben geht, wie etwa Bilder zuordnen, Informationen recherchieren oder Texte schreiben. Auf Webportalen können sich auch interessierte Freiberufler, Crowdworker, registrieren und je nach Qualifikation sowie Interessensgebiet Aufgaben auswählen und zeitlich wie auch räumlich flexibel bearbeiten. Die Ergebnisse der erledigten Jobs werden vom Portalanbieter final zusammengefügt und dem Auftraggeber übermittelt.

Bei dem Qualitätsmanagement-Ansatz werden mit statistischen Methoden die Beiträge mehrerer Crowdworker kombiniert, um aus dem Grad ihrer Übereinstimmung auf die Qualität der geleisteten Arbeit zu schließen und damit die geforderte Qualität des Gesamtergebnisses zu garantieren.

Das am KIT entwickelte Instrument kommt bereits in Kooperationen mit der Wirtschaft zum Einsatz, etwa beim Crowdsourcing- Anbieter, Clickworker   .
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