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B2B-ECommerce und Beschaffung: Digitale Strukturen schaffen Entlastung

30.03.2022 Mit ECommerce-Modellen können Unternehmen den Ein- und Verkauf effizienter machen.

 (Bild: Wilfried Pohnke auf Pixabay)
Bild: Wilfried Pohnke auf Pixabay
Einkauf und Beschaffung zwischen Unternehmen stehen unter massivem Druck. Bereits geschwächt durch die Auswirkungen der Coronapandemie kommen neben dem Rohstoffmangel jetzt noch die durch den Konflikt in der Ukraine bedingten Lieferengpässe hinzu. Verzögerungen in der Supply Chain können für Unternehmen die Existenz bedrohen, schnelle Prozesse sind notwendig und können über ECommerce-Modelle für die B2B-Branche umgesetzt werden. "Digitale Beschaffung über speziell dafür ausgerichtete Webshop-Modelle und entsprechende Schnittstellen sind ein wichtiges Instrument, Produktions- und Vertriebsprozesse zu beschleunigen und sicherer gegen Krisen aufzustellen", sagt Tobias Schlepphorst , Director Customer Experience bei Best IT   .

Digitale Beschaffung muss agil sein

Dringender denn je muss in der Beschaffung der nötige Einblick vorliegen, um sich auf plötzliche Veränderungen in Angebot und Nachfrage vorzubereiten. Mangelnde Agilität und Flexibilität können ansonsten zu einem Störungsfall und somit einem messbaren Umsatzrückgang führen. Die enge Anbindung zwischen E-Commerce-Modellen und einem ERP-System ist entscheidend, um jederzeit den Überblick über Bestand und Bedarf zu haben. "Unternehmen in der Beschaffungskette müssen sich auf weitere Höhen und Tiefen einstellen und agil reagieren können. Dies ist nur bei digitalen Prozessketten und agilen Reaktionen möglich", erklärt Tobias Schlepphorst von Best IT. Vertrieb und Einkauf sind meist weit voneinander entfernt, haben aber ähnliche Herausforderungen: Den besten Preis erzielen bei zugleich rechtzeitiger Lieferung. Das gilt für die Anlieferung der Rohstoffe bis zum Ausliefern der Erzeugnisse eines Betriebes.

D2C eröffnet neue Möglichkeiten

Supply-Chain-Workflows müssen Teil einer kollaborativen Plattform sein, die nahtlos an eine digitale Shoppinglösung angebunden sind. Und auch das direkte Endkundengeschäft - Direct-to-Consumer - wird weiteres Wachstum haben und benötigt ebenso eine digitale Architektur. Wer diesen Absatzkanal noch nicht optimiert hat, dem kann die Konkurrenz schnell davonlaufen. Eines ist aber allen Beschaffungs- und Absatzwegen gemeinsam: Sie müssen sich an den Erwartungen der Nutzer ausrichten. Private Shoppingerlebnisse im Internet haben die Ansprüche an die Usability steigen lassen, dem müssen auch B2B-Shops folgen. Dazu müssen die im B2B-Handel nötigen Funktionen und Eigenschaften mit endkundenüblicher Performance kombiniert werden. Hybride Shopmodelle erlauben zudem auch das D2C-Geschäft auf einer Plattform - jeder Kunde sieht genau das gewünschte Frontend.
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