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Studie: Ausgaben für IT steigen kontinuierlich

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15.02.2018 Der Handel und die Logistikbranche werden in diesem Jahr deutlich mehr Geld für IT-Projekte ausgeben, wie die IT-Trends-Studie von Capgemini  zeigt.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Bild: Pixabay unter Creative Commons Lizenz by-sa
So rechnen 44,4 Prozent der Befragten mit einer deutlichen Erhöhung ihrer Budgets. In 11,3 Prozent der Unternehmen wird der Finanzbedarf sogar höher als 10 Prozent ausfallen. 38,7 Prozent der Befragten gehen von stabilen IT-Budgets aus. Ausgaben kürzen, müssen nur noch 16,1 Prozent der Befragten, im Jahr zuvor waren es noch 21,3 Prozent. Die Situation für die Folgejahre sehen die Teilnehmer ebenfalls positiv. Für 2018 rechnen 54,6 Prozent der Teilnehmer mit einer Erhöhung des IT-Budgets. Allerdings geht die Zahl derjenigen, die mit einem Anstieg von mehr als 10 Prozent rechnen, auf 9,1 Prozent zurück. Die Aussichten für das Jahr 2019 beurteilen die Teilnehmer ähnlich, wobei der Prozentsatz derer, die sich in den nächsten Jahren auf Kürzungen einstellen, kontinuierlich zurückgeht.

Unternehmen rechnen mit kontinuirlich steigenden Ausgaben für die IT auch über 2018 hinaus.
Unternehmen rechnen mit kontinuirlich steigenden Ausgaben für die IT auch über 2018 hinaus. (Grafik: Capgemini)

Vor allem IT-Verantwortliche aus dem Mittelstand profitieren von mehr IT-Budget, das sie unter anderem in Kostensenkungs- und Effizienzprojekte stecken werden. Im Mittelpunkt steht mehr denn je der Ausbau der Digitalisierung. In der Industrie bleiben die Ausgaben stabil oder werden moderat angehoben werden, die Aussichten für die kommenden Jahre werden jetzt sogar noch ein wenig positiver eingeschätzt als vor 12 Monaten.

Mehr Geld für Updates und Erweiterungen

Der Trend aus dem vergangenen Jahr, mehr IT-Budget für das Tagesgeschäft und weniger für Innovation auszugeben, setzt sich fort. Die Kosten für den Betrieb stiegen erneut, allerdings nur um einen Prozentpunkt auf jetzt durchschnittlich 47,3 Prozent. Gleichzeitig sanken die Investitionen der IT-Abteilungen in die Evaluierung und Umsetzung von Innovationen von 24,5 Prozent im Vorjahr auf jetzt 21,5 Prozent.

Immer mehr Aufgaben werden auf die IT-Abteilungen übertragen, was zu einer Ausgabensteigerung führt.
Immer mehr Aufgaben werden auf die IT-Abteilungen übertragen, was zu einer Ausgabensteigerung führt. (Grafik: Capgemini)
Parallel dazu wird kontinuierlich mehr Geld für Updates, Aktualisierungen und Erweiterungen ausgegeben. 2015 waren es 20,9 Prozent, 2016 bereits 22,7 Prozent und in diesem Jahr ist es mit 24,4 Prozent fast ein Viertel der gesamten IT-Ausgaben. Insbesondere da im Rahmen der Digitalisierung die Anzahl der Anwendungen steigt , erhöhen sich dementsprechend auch die Menge der durchzuführenden Aktualisierungen, die zu Mehrausgaben führen. Dieser Trend wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen, so dass CIOs Konzepte entwickeln müssen, um die Kosten bei weiter steigender Komplexität beherrschen zu können.

Eine Quelle für gesunken IT-Ausgaben aus der Abteilung: Nach eigenen Angaben verwaltet die IT-Abteilung lediglich durchschnittlich 76,3 Prozent der IT-Ausgaben. Darüber hinaus finanziert die Fachseite immer häufiger Projekte, deren Kosten nicht im IT-Budget vorgesehen sind. Der am häufigsten genannte Grund für die IT-Ausgaben der Fachabteilung ist aber immer noch die Tatsache, dass ihr die Verantwortung für bestimmte Projekte übertragen wurde. Allerdings sank der Anteil derer, die diesen Grund nannten, in diesem Jahr um mehr als 20 Prozentpunkte. Dieses Phänomen könnte darauf hindeuten, dass Unternehmen im Zuge der Digitalisierung umsteuern und versuchen, technologische Alleingänge der Fachabteilung zu vermeiden.

Befragt wurden 148 Entscheidungsträgern, von denen 98 in deutschen, 33 in österreichischen und 17 in schweizerischen Unternehmen, die auf Geschäftsführungsebene beziehungsweise oberer Managementebene zu den strategischen IT-Aktivitäten ihres Unternehmens Auskunft geben konnten.
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