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Zu gering bewertete Download-Erlöse: Sony will zahlen

von sb

13.03.2012 Sony Music   will nicht mehr länger streiten und bietet acht Millionen Dollar für einen Vergleich um Musikrechtezahlungen an. Der Grund: Seit sechs Jahren führt das Unternehmen einen Rechtsstreit, weil Sony Download-Erlöse geringer bewertete als CD-Verkäufe. Diesen hatten die Bands Allman Brothers   und Cheap Trick   dem Jahr 2006 angestrengt. Das meldet die New York Times  .

Auslöser des Streits ist, dass die Betitelung der Download-Erlöse als 'Verkäufe' und nicht als 'Lizenzen' geführt werden. Dies bedeutet einen erheblichen Unterschied für die Tantiemen der Künstler. Die Tantiemen bei Verkäufen variieren von fünf bis 20 Prozent, während sie bei Lizenzen standardisiert 50 Prozent betragen.

Vergangenes Jahr gewann einen Gruppe von Produzenten für den Künstler Eminem   einen ähnlichen Rechtsstreit gegen das Label Universal. Im Zuge dieser Entscheidung folgten die Klagen weiterer Künstler.
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