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Strategischer, digitaler, vernetzter: Beruf des Einkäufers wird anspruchsvoller

24.12.2019 Der Aufgabenbereich von professionellen Einkäufern is in den vergangenen Jahren digitaler und strategischer geworden und es ergeben sich immer mehr Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen. Dies zeigt die Studie "Einkäufer Report 2019" des B2B-Marktplatzes "Wer liefert was".

 (Bild: AlexanderStein/ Pixabay)
Bild: AlexanderStein/ Pixabay
Für den "Einkäufer Report 2019" hat der führende B2B-Marktplatz "Wer liefert was" insgesamt 633 professionelle Einkäufer in Deutschland online befragt. Der Report zeigt: Das Berufsbild des Einkäufers befindet sich im Wandel. Über ein Drittel (35 Prozent) der Teilnehmer finden, dass ihr Aufgabenbereich in den vergangenen drei Jahren anspruchsvoller geworden ist, 39 Prozent empfinden ihren Arbeitsbereich als zunehmend strategischer und knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) geben an, ihr Arbeitsbereich sei in den vergangenen Jahren digitaler geworden. Zudem ergeben sich immer mehr Schnittstellen zu anderen Bereichen, wie 30 Prozent der Befragten finden.

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Wie breit gefächert das Berufsbild des Einkäufers heute ist, spiegeln auch die Antworten zu den konkreten Aufgaben wider: Zwar nehmen Verhandlungen mit Lieferanten mit rund 18 Prozent und Bestellvorgänge mit 14 Prozent immer noch die Spitzenplätze unter den Aufgaben ein. Darüber hinaus zählen aber auch gezielte Marktanalysen und Bewertungen von potenziellen Lieferanten (15 Prozent), das Kosten-Controlling (13 Prozent) sowie die Koordination von Produktion und Einkauf (13 Prozent) zu den zentralen Aufgaben des Einkaufs.

Um diese Tätigkeiten effizient ausführen zu können, werden digitale Tools immer wichtiger: Für einen Großteil der Einkäufer gehören Suchmaschinen wie Google (80 Prozent) oder spezielle B2B-Einkaufsplattformen wie "Wer liefert was" und EUROPAGES (74 Prozent) zu ihren Arbeitsmitteln. Über die Hälfte (52 Prozent) vertraut zudem weiterhin auf persönliche Empfehlungen, beispielsweise von Kollegen.

Digitalisierung und Globalisierung beschleunigen den Wandel des Berufsbildes

Was sind die Gründe für den Wandel des Berufsbildes? Neben der Digitalisierung ist vor allem die zunehmende Internationalisierung für die Veränderungen des Berufs verantwortlich.

Der internationale Wettbewerb wirkt sich auch auf den Einkauf aus: Über die Hälfte der Befragten (56 Prozent) bestätigte einen wachsenden Kostendruck für den deutschen Mittelstand. Als Folge der veränderten Rahmenbedingungen wandelt sich auch das Berufsbild - etwa, wenn die Anforderungen an das Verhandlungsgeschick oder an die Recherchefähigkeiten steigen, um den günstigsten Anbieter einer Ware zu finden. Dabei kauft die Mehrheit der Befragten (60 Prozent) hauptsächlich im Inland ein, 20 Prozent beschafft die benötigten Waren vornehmlich in Westeuropa, mit großem Abstand gefolgt von Asien (6 Prozent.) Der vergleichsweise relativ geringe Einkauf in Asien hat nach Ansicht der Befragten wenig mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China zu tun: Rund 66 Prozent gaben an, dass sich ihre Beschaffungsstrategie durch den Konflikt nicht verändert hat.

(Autor: Dominik Grollmann )

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