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Nach verweigerten Zahlungen: Amazon verwehrt Händlern Überziehungszinsen

15.11.17 Amazon hat nach eigenen Angaben zahlreiche eingefrorene Konten seiner Händler wieder freigegeben - es werde aber noch dauern, bis das Geld auf den Konten der Händler ankommt. Einige der betroffenen Marktplatzhändler kämpfen unterdessen laut Absatzwirtschaft zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser mit der Insolvenz, weil sie Mieten, Waren und Gehälter nicht bezahlen konnten. Eine Entschädigung will Amazon offenbar nicht herausrücken.

 (Bild: Stevepb/Pixabay)
Bild: Stevepb/Pixabay
Hintergrund: Zahlreiche Händler hatten darüber geklagt, von Amazon kein Geld für ihre Verkäufe ausgezahlt zu bekommen. Laut Absatzwirtschaft sind mindestens 660 Händler betroffen gewesen, Amazon zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen habe diesen durchschnittlich 22.000 Euro geschuldet.

Der Internetkonzern erklärte den grundlosen Zahlungsausfall mit einem Softwarefehler, der schon seit Donnerstag behoben sei. Im Zuge der Aufklärung des Fehlers hat sich Amazon nicht mit Ruhm bekleckert, versuchte zunächst den für viele Händler existenzbedrohenden Sachverhalt zu verharmlosen und weigert sich nun laut Angaben von Absatzwirtschaft auch, Säumniszinsen zu bezahlen.

(Autor: Sebastian Halm )

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