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Studie: Europäische Unternehmen gehen leichtfertig mit Daten um

13.04.2011 Sechs von zehn mittelständischen Unternehmen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland riskieren Datenverluste durch die Nutzung veralteter EDV-Ausstattung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne   im Auftrag von Mozy   durchgeführt hat.

Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede im Update-Verhalten von Firmen in den betrachteten Ländern. Im Vergleich zu Frankreich (38 Prozent) und Großbritannien (30 Prozent) präsentieren sich deutsche Unternehmen (51 Prozent) deutlich besser und halten sich am striktesten an den empfohlenen Dreijahreszyklus. Ihr Update-Verhalten lässt dennoch zu wünschen übrig. Obwohl sie ihre Rechner im Durchschnitt nach knapp drei Jahren ersetzen, upgraden immer noch 49 Prozent der Unternehmen unregelmäßig.

Die Studie hat sich auch mit der Situation der Arbeitnehmer beschäftigt. Viele der Befragten, die mit alter Hardware arbeiten, neigen dazu, das Heft selber in die Hand zu nehmen. So erwägen 13 Prozent der britischen Angestellten die Option, ihr veraltetes Gerät absichtlich zu zerstören, um ein neues zu bekommen. In Frankreich ist diese Haltung noch ausgeprägter. Hier ist es sogar jeder fünfte Mitarbeiter. In Deutschland sehen nur sieben Prozent den "Griff zum Hammer" als schnellsten Weg, um an aktuelle Hardware zu gelangen.

Im Rahmen der Studie wurden im Januar 2011 insgesamt 600 IT-Manager und 3.000 Angestellte befragt. Mehr unter: Mozy  
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