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Altlasten: Was Unternehmen die Aufbewahrung alter Hardware kostet

10.07.2019 Jedes vierte deutsche Unternehmen verschwendet pro Jahr mehr als 100.000 Euro für die Aufbewahrung nicht mehr benötigter Hardware. Bei mehr als der Hälfte dieser Hardware-Horter wurden in den letzten 24 Monaten ein oder zwei Datenschutzverstöße festgestellt.

 (Bild: dokumol/Pixabay)
Bild: dokumol/Pixabay
Laut einer Studie der Blancco Technology Group  , selbst Anbieter für Datenlöschung, entstehen deutschen Unternehmen enorme Kosten sowie rechtliche Risiken durch die Aufbewahrung veralteter und nicht mehr benötigter Hardware in ihren Rechenzentren. Eine Umfrage unter 600 Experten für Rechenzentren in Nordamerika, den APAC-Staaten und in Europa - darunter 100 Experten aus Deutschland - hat ergeben, dass mehr als ein Viertel (26 Prozent) der deutschen Unternehmen jedes Jahr mehr als 100.000 Euro für die Aufbewahrung nutzloser Hardware ausgibt. Die Aufsichtsbehörden haben bei mehr als der Hälfte dieser Unternehmen (59 Prozent) mindestens einmal einen Verstoß gegen internationale Datenschutzgesetze festgestellt. Dies ist der höchste Wert aller Länder, die in die Studie einbezogen wurden.

Deutsche Unternehmen sind durch die Angst vor einem Imageschaden gelähmt, so das Studienergebnis. Hauptursache hierfür sei die Gefahr, dass die Sicherheit auf aussortierter Hardware enthaltener Daten verletzt wird oder dass diese in die falschen Hände gelangen. In deutschen Rechenzentren fehlt es weiterhin an Zeit und Ressourcen zur Umsetzung ganzheitlicher Datenschutzkonzepte. Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb 60 Prozent der befragten deutschen Unternehmen, die eigene Rechenzentren betreiben und alle Daten vor Ort speichern, ihre IT-Assets auch über deren Nutzungsdauer hinaus aufbewahren.
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