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Glaubwürdigkeit: Zeitschriften und Zeitungen deutlich vor sozialen Netzwerken

09.11.2016 Die Deutschen halten Zeitschriften und Zeitungen für deutlich glaubwürdiger als soziale Netzwerke. 69 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren würden bei unterschiedlichen Meldungen über ein und dasselbe Ereignis eher Zeitschriften und Zeitungen glauben, acht Prozent würden eher den sozialen Netzwerken vertrauen. Das geht aus der Repräsentativbefragung vor.

 (Bild: geralt / pixabay.de)
Bild: geralt / Pixabay.de
Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) ist demnach der Meinung, dass Diskussionen in Zeitschriften und Zeitungen am ehesten sachlich und höflich verlaufen. Dem Fernsehen bescheinigen dies 45 Prozent, während lediglich vier Prozent die Streitkultur im Internet als am ehesten sachlich und höflich einstufen.

Kritisch sehen die Bundesbürger die Qualität der Kommentare im Internet. 43 Prozent der Befragten, die schon häufiger Kommentare im Netz gelesen haben, empfinden diese überwiegend als aggressiv, nur 22 Prozent bewerten sie überwiegend als nüchtern. Die Option, in sozialen Netzwerken oder auf Nachrichtenseiten die eigene Meinung zu äußern, spielt für die große Mehrheit keine Rolle: Mehr als drei von vier Befragten (78 Prozent) ist dies "nicht so wichtig" oder "gar nicht wichtig". Nur zehn Prozent der Bundesbürger haben bereits mehrmals zu einem Artikel, der auf einer Nachrichtenseite im Internet erschienen ist, einen Kommentar geschrieben. 84 Prozent haben dies noch nie gemacht.

Das geht aus der Repräsentativbefragung 'Relevanz und Glaubwürdigkeit der Medien' unter 1.458 Personen hervor, die das Institut für Demoskopie Allensbach   im Auftrag des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)   durchgeführt hat.
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