Bitte aktivieren Sie Javascript in ihrem Browser um alle Vorteile von iBusiness nutzen zu können.
Erfahren Sie, wie eine nutzerfreundliche, barrierefreie Ausgestaltung von Touchpoints entlang der Customer Journeys aussehen kann und welche digitalen Tools und Projektmethoden Marketingverantwortliche dabei unterstützen.
Kostenlose Anmeldung
Unser Video zeigt, wie Sie auf iBusiness mit Webinaren und Virtuellen Konferenzen schnell, einfach und preiswert zahlreiche hochkarätige B2B-Leads für Ihren Vertrieb generieren können.
Video abrufen
Im Sumpf: Wie deutsche Marken Raubkopierer-Sites finanzieren
Bild: Brian Norcross
Bild: Brian Norcross unter Creative Commons Lizenz by
Alle haben sich sicher gefühlt. Geschützt durch die rechtliche Grauzone. Umso mehr erschüttert die Nachricht der Razzia bei Kino.to und der Verhaftung der Betreiber Deutschlands beliebtester Streaming-Seite Kino.to zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser die deutschsprachige Film-Fan-Gemeinde.

Vier Millionen deutscher Serien- und Film-Junkies, welche die Seite täglich besuchten, sitzen plötzlich auf dem Trockenen. Und nicht nur das: Zudem fürchten die Streaming-Zuschauer auch noch um die rechtlichen Konsequenzen. Die Politik versucht unerwünschten Webseiten außerdem durch den Umweg über deren Anzeigenkunden Herr zu werden.

Anzeigen seriöser Unternehmen finanzieren Raubkopierer-Portale

Bild: Screenshot HighText

Der Grund für den Unmut der Behörden: Auf den Raubkopiererseiten erscheinen trotz der Beteuerungen aller Beteiligten sehr wohl Anzeigen namhafter Unternehmen und helfen somit diese zu finanzieren. Anzeigen des Rabatt-Portals Groupon zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser tauchen am häufigsten auf Raubkopierer-Sites auf. Gleich mehrere Pop-Ups des Schnäppchen-Portals öffneten sich nicht nur bei Kino.to sondern sind immer noch zu finden - beispielsweise bei den Streaming-Links des Kino.to-Konkurrenzen Letmewatchthis.ch zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser .

Auch Pop-Ups des Schnäppchen-Konkurrenten Daily Deal zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser tauchten kurzzeitig zu Beginn des Untersuchungszeitraums auf. Das widerspricht der Intention des Anbieters keinerlei Anzeigen auf "Seiten mit illegalen, erotischen, politischen, religiösen und/oder gewaltverherrlichenden Inhalten zu veröffentlichen, um die Marke nicht zu schädigen, die richtige Zielgruppe zu erreichen, sich nicht strafbar zu machen, oder politisch in eine Richtung geschoben zu werden", wie die Dailydeal-Affiliateabteilung auf Anfrage schreibt. Immerhin: Die extrem kurze Zeitspanne, in der die Dailydeal-Anzeigen ausgeliefert wurden, läßt darauf schließen, dass das Unternehmen die eigene Anzeigen-Auslieferung regelmäßig auf unerwünschte Seiten hin prüft. Von Groupon hingege

Diesen Artikel weiterlesen?

Für Ihre Registrierung erhalten Sie ein Kontingent von fünf kostenfreien Abrufen für Premium-Analysen. Jeden Kalendermonat erhalten Sie zudem einen weiteren kostenfreien Abruf. Wenn Sie noch keinen Account bei uns haben: Einfach kostenfrei registrieren.

Jetzt registrieren!
Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

kein Bild hochgeladen
Von: Wolf-Dieter Roth ,  Redaktionsbüro ,  Verbindungen
Am: 16.06.2011

Zu: Im Sumpf: Wie deutsche Marken Raubkopierer-Sites finanzieren

"Künftig sollen Unternehmen gegen Konkurrenten vorgehen können, die auf Raubkopiererseiten Werbung schalten. Hebel soll dabei das Wettbewerbsrecht sein."

Ja Klasse, noch mehr Abmahnungen...

Klasse Methode, um die Konkurrenz zu schädigen: Erst deren Banner auf raubkopie.de plazieren, dann plattmahnen.
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?