Digitales Bezahlen ist heute gewohnt und fremd zugleich. In Online-Shops nutzt es fast jeder, in der Offline-Welt ist es wenig verbreitet. Das soll sich ändern, meint Computop-Gründer Ralf Gladis im iBusiness Expertengespräch.
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Die doppelte Zukunft des Buchs
Bild: SXC.hu/Joana Croft
In Epochen des Umbruchs herrscht radikale Ungleichzeitigkeit. Unser Umgang mit Medien demonstriert das gegenwärtig drastisch: Bei den meisten von uns reicht die Bandbreite von konservativem Klammern ans Hergebrachte bis zu euphorischer Etablierung gänzlich neuer Gewohnheiten. Kulturell korreliert dem der höchst ungleiche Entwicklungsstand der einzelnen Medien.

Seit der Jahrhundertwende - seit Napster zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , iTunes zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , Bittorrent zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser - sind die gewachsenen Strukturen analoger Produktion, Distribution und Rezeption von Musik binnen kürzester Frist zerfallen. Neue, gänzlich digitale Praktiken haben sich ausgebildet. Dieselbe Entwicklung hat seit der Mitte des Jahrzehnts - seit YouTube zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser - die audiovisuellen (Massen-) Medien erfasst. Schon 2006 ließ sich so nahezu jeder Song, der je aufgenommen wurde, herunterladen, dazu rund 50 000 abendfüllende Filme, ein Zehntel des Gesamtbestandes. Demgegenüber aber fand sich, Googles zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser scannenden Bemühungen zum Trotz, höchstens ein Buch von zwanzig online.

Der Wandel der Textmedien schien daher zunächst weniger dramatisch. Zwar zeugte der schleichende Niedergang der journalistischen wie wissenschaftlichen Periodika von der Ablösung analoger durch digitale Schriftlichkeit. Doch das Buch, das älteste Medium standardisierter Reproduktion, trotzte eine Weile der historischen Tendenz. Viel Geld wurde in die Entwicklung digitaler Lesegeräte gesteckt - und mehr oder weniger verloren. Demgegenüber wuchs die Zahl der gedruckten B

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