Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unternehmen sind mit KI etwa so zufrieden wie die Bürger mit Friedrich Merz
22.07.2026 KI bringt Effizienz - aber kaum Umsatzwachstum, zeigt eine internationale Studie: Unternehmen erzielen Produktivitätsgewinne und besseren Datenzugriff, aber nur 18 Prozent melden signifikante Umsatzsteigerungen.
90 Prozent der Befragten geben an, dass generative und agentenbasierte KI ihre Arbeitsabläufe verändert. 91 Prozent berichten von einem verbesserten Datenzugriff, 90 Prozent von Produktivitätssteigerungen. Signifikante Umsatzsteigerungen erzielen bislang jedoch nur 18 Prozent. Besonders groß ist die Lücke zwischen Unternehmen, die KI lediglich zur Effizienzsteigerung einsetzen, und sogenannten KI-Vorreitern. Diese integrieren KI in die Geschäftsstrategie und nutzen die Technologie gezielt für Wachstum, Innovation und bessere Kundenerlebnisse.
Bei Vorreitern ist die Wahrscheinlichkeit viermal höher, dass sie agentenbasierte und autonome KI skalieren. 73 Prozent definieren messbare Anwendungsfälle, bei den Nachzüglern sind es lediglich 22 Prozent. Auch die Unterstützung durch die Unternehmensführung fällt mit 63 gegenüber 36 Prozent deutlich stärker aus. Unterschiede zeigen sich zudem bei der Qualifizierung der Beschäftigten. 93 Prozent der KI-Vorreiter verfügen über strukturierte Weiterbildungsprogramme. Unter den Nachzüglern liegt der Anteil bei lediglich 20 Prozent.
"KI ist in eine entscheidende Phase eingetreten. Der Erfolg wird davon abhängen, wie gut Unternehmen Menschen, Daten und Technologie zusammenbringen", erklärt Pawan Vadapalli, Corporate Vice President und Global Head of Digital Business Services bei HCLTech. Entscheidend sei, KI nicht auf einzelne Pilotprojekte zu beschränken, sondern sie in alltägliche Entscheidungen und Arbeitsabläufe zu integrieren.
