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Apple legt Behördenanfragen offen: Die USA verlangen die meisten Nutzerdaten

06.11.2013 Im ersten Halbjahr 2013 hat Apple   von amerikanischen Behörden 1.000 bis 2.000 Anfragen zu 2.000 bis 3.000 Nutzerkonten erhalten. Die zweit meisten Anfragen, insgesamt 127, kamen aus Großbritannien; Spanien folgt mit 102 Anfragen auf Platz drei und Deutschland mit 893 auf Platz vier. Apple hat erstmals Angaben zu internationalen Behördenanfragen nach Informationen zu Nutzern und Geräten veröffentlicht, berichtet Spiegel Online  .

Häufige Gründe für die Anfragen waren etwa Kriminalermittlungen. Informationen nach dem US-Auslandsspionagegesetz habe Apple dagegen noch nie herausgeben müssen. Das Unternehmen würde sich einer solchen Aufforderung nach Abschnitt 215 des Patriot Act auch widersetzen, sagte ein Konzernsprecher.

Während Deutschland bei Anfragen nach Nutzerkonten auf Platz vier liegt, befindet es sich im Bezug auf die Anzahl der Anfragen nach Geräten wie iPhones oder iPads auf dem zweiten Rang. Aus Deutschland seien es 2.156 Anträge zu 4.928 Geräten gewesen. Mehr waren es nur in den USA: 3.542 Anfragen zu 8.605 Geräten.
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