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Crossmedia-Betrug: Wenn Facebook die Antworten auf telefonische Sicherheitsfragen verrät
07.06.2017 Social-Media-Profile sind dankbare Quellen für Betrüger, die damit die schwachen Sicherheitsfragen von Banken beantworten können und sich so Zugriff auf Konten verschaffen. Davor warnt eine Studie von Sicherheitsanbieter von Pindrop Labs .
Dabei stehen nach Angaben von Finanzdienstleistern 61 Prozent der Betrugsfälle, die bei ihnen auftreten, mit dem Telefonkanal in Zusammenhang und gehen darauf zurück, dass Opfer von Telefonbetrügern in ihren Social-Media-Profilen Antworten auf Sicherheitsfragen preisgeben. Noch wesentlich größer ist das Problem bei den 18- bis 24-Jährigen unter den Befragten, von denen 80 Prozent einräumten, dass sie in ihren sozialen Profilen zumindest eine Information preisgeben, die zur Verifizierung ihrer Identität verwendet werden könnte, wie etwa ihr Geburtsdatum oder ihren Geburtsort.
Während 64 Prozent der Umfrageteilnehmer fürchteten, dass ihre Konten online gehackt werden könnten, hatten nur 55 Prozent Angst, dass Betrüger über das Telefon Zugriff auf die Konten erlangen könnten.
Pindrop Labs ließ für seine Untersuchung 3000 Konsumenten in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragen.
