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Jeder Zweite glaubt: Computerspiele machen schlau und geschickt

05.06.2012 Rund 33 Millionen Deutsche glauben, dass Computerspiele die Geschicklichkeit und das Denkvermögen fördern. Insbesondere jüngere Menschen schreiben den überwiegend auf Unterhaltung ausgerichteten Programmen einen positiven Effekt zu. Bei den 14 bis 29-jährigen glauben 77 Prozent an eine Verbesserung ihrer Geschicklichkeit und des Denkvermögens durch das Spielen. So eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom   im Vorfeld der Computerspiel-Messe E3 in Los Angeles.

Neben der Unterhaltung und dem Training der gedanklichen Fitness dienen Computerspiele für viele vor allem der Entspannung: 28 Millionen Deutsche sehen in ihnen eine nette Abwechslung vom Alltag. Bei den 14- bis 29-jährigen stimmen sogar 60 Prozent dieser Aussage zu. Jeder Vierte hält Computerspiele für einen sinnvollen Zeitvertreib und stellt sie auf eine Stufe mit Sport und anderen Hobbys. Bei den 50 bis 64-jährigen stimmt jeder Fünfte dieser Aussage zu. Dagegen hält jeder Dritte über 65 Jahren Computerspiele für Zeitverschwendung.

Allgemein erfreuen sich Computerspiele in Deutschland großer Beliebtheit. Jeder Dritte Bundesbürger spielt in seiner Freizeit; rund zwei Drittel von ihnen sogar täglich. Von den unter 29-jährigen spielen sogar drei Viertel. Der Umsatz mit Computerspielen und entsprechender Hardware, z.B. Spielkonsolen, lag im vergangenen Jahr bei 2,3 Milliarden Euro.
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Von: Der Ketzer
Am: 05.06.2012

Machen Computerspiele wirklich schlau und geschickt?

Da Computerspiele zur Entspannung genutzt werden, scheinen sie eher nicht schlau und geschickt zu machen. Nach neueren psychologischen Untersuchungen verbrauchen Denken, Konzentrieren und Entscheiden eher "psychische Energie", d.h. nach einer Reihe von Stunden - wieviele ist personenabhängig - ist man denkmüde, konzentrationsmüde und entscheidungsmüde. Da man beim entspannten Spielen nicht gefordert wird, bezweifele ich einen Trainingseffekt.
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