Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"

Pandemie befeuert Ausgaben für Sportartikel

10.03.2022 Der Sportmarkt konnte nach ersten Hochrechnungen 2021 wachsen und von der Krise profitieren. KonsumentInnen haben in der Pandemie durchschnittlich 300 Euro für Sportausrüstung ausgegeben. Und der Trend setzt sich fort.­

 (Bild: Mood Media)
Bild: Mood Media
­Neue Daten des ECC Köln   zeigen, dass es sich nicht nur um einen Coronaeffekt handelt: Vor allem junge KonsumentInnen wollen das neu gewonnene Sportinteresse auch weiterhin beibehalten. In den letzten zwei Jahren der Coronapandemie haben sich viele Menschen einen gesünderen und sportlicheren Lebensstil angeeignet. Ob Spazieren, Radfahren, Joggen oder das Trainieren in den eigenen vier Wänden: Rund 40 Prozent der KonsumentInnen geben in der Befragung an, während der Pandemie ein größeres Sport- und Gesundheitsbewusstsein entwickelt zu haben.

Höhere Investitionen für Sportartikel

Ein neues Fahrrad, Laufschuhe, eine neue Yoga-Matte oder gleich ein ganzes Rudergerät: Rund 300 Euro haben die befragten KonsumentInnen während der Coronapandemie durchschnittlich für zusätzliche Sportausrüstung ausgegeben. Dabei reicht die Spannweite der von den KonsumentInnen getätigten Ausgaben von 10 bis 4.000 Euro - das zeigt, dass sowohl die kleinteiligen Produkte wie eine Hantel oder ein Theraband, als auch große Fitnessgeräte, wie Ergometer oder Laufbänder gefragt sind. Diese Ausgabebereitschaft zeigt sich auch anhand des Marktvolumens für die Sportbranche: Nach ersten Hochrechnungsergebnissen des IFH Köln   konnte der Gesamtmarkt Sport über alle Warengruppen hinweg nach einem leichten Minus im Jahr 2020 im vergangenen Jahr 2021 wieder wachsen.
Preview von Sporttrends während der Pandemie - was bleibt?

Das Marktzahlen-Archiv ist ein Premium-Service von iBusiness. Werden Sie Premium-Mitglied, um dieses Chart und viele tausend weitere abzurufen.

Jetzt Mitglied werden

Mehr Sport zu Hause und im Freien

Einige Sportarten sind wahre Coronagewinner. Für ein deutliches Plus in den entsprechenden Warengruppen sorgen insbesondere die Sportarten, bei denen eine corona-konforme Ausübung möglich ist. Produkte rund um Wassersport, Tennis, Golfen oder auch Angeln sind stark nachgefragt. Daneben auch Ausrüstung für Sportarten, die zuhause ausgeübt werden können. Nach dem leichten Knick von -1,3 Prozent im Jahr 2020 konnte auch der gesamte Bereich der Sportbekleidung 2021 wieder deutlich zunehmen - voraussichtlich mit einem Plus von fast sieben Prozent.

Heimfitness als langfristiger Trend?

Neue, in der Pandemie angeeignete Gewohnheiten eines sportlicheren und gesundheitsbewussteren Lebensstils will ein Großteil der Befragten langfristig weiterführen. Dabei plant besonders die junge Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen die sportlichen Aktivitäten der letzten zwei Jahre beizubehalten. Das gilt vor allem für den Bereich Heimfitness, allen voran Krafttraining (25 Prozent), Ausdauersport (21 Prozent) und Pilates (15 Prozent). Dennoch ist ein anhaltendes Marktwachstum in diesen Bereichen insgesamt eher vorsichtig einzustufen.

"Nachdem der Heimfitnessbereich (sowohl Klein- als auch Großgeräte) in den beiden Pandemiejahren 2020 und 2021 jedes Jahr jeweils zweistellig zulegen konnte, ist nicht damit zu rechnen, dass dieses Niveau 2022 gehalten werden kann. Gerade die teuren Geräte werden nicht jährlich angeschafft und spätestens zum Sommer werden wieder andere Bedarfe in den Vordergrund des Konsuminteresses rücken. Mit den Lockerungen der Coronamaßnahmen wird auch sicherlich der Besuch in Fitnessstudios wieder einfacher, was sich auch auf die Nachfrage auswirken dürfte", prognostiziert Max-Henrik Fabian, Marktexperte für den Sporthandel am ECC Köln und Referent auf der FIBO 2022  .
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: