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Studie: Deutsche schlagen fleißig in Verzeichnissen nach

von sb

12.01.2011 Ob gedruckt, online oder mobil, die Deutschen informieren sich gerne anhand von Auskunfts- und Verzeichnismedien. 95 Prozent der Bevölkerung schlägt dort Informationen nach. Das ergab die Studie über die Verbreitung und Nutzung von Auskunfts- und Verzeichnismedien des Marktforschungsinstituts Ipsos  .

77 Prozent der Befragten finden geschäftliche oder private Kontakte in gedruckten Verzeichnissen. 45 Prozent nutzen hierfür
Online-Verzeichnisse. Dies ist ein Anstieg von sieben Prozent zum Vorjahr. Smartphones bilden mit fünf Prozent noch den geringsten, jedoch stark wachsenden Anteil (Vorjahr 1,4 Prozent).

85 Prozent der Befragten legen bei der Suche nach Informationen besonderen Wert auf Schnelligkeit. Zudem sollen die Suchergebnisse brauchbar sein (83 Prozent). Knapp zwei Drittel der befragten Personen (64 Prozent) suchen parallel online und in Print-Produkten nach Adressen. Der Anteil der ausschließlichen Online-Nutzer ist auf 36 Prozent gestiegen - drei Prozent mehr noch als im Vorjahr. 42 Prozent dieser Nutzer-Gruppe sind unter 29 Jahre alt und weisen ein weit überdurchschnittliches Bildungsniveau auf (80 Prozent haben einen mittleren oder weiterführenden Schulabschluss). Die Online-Suche findet zu 67 Prozent aus beruflichem Anlass statt - eine Steigerung um 9 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Die gedruckte Form ist hierbei mit 77 Prozent jedoch auch noch stark präsent. Der Anteil der Personen, die gedruckten Verzeichnismedien mindestens einmal pro Monat und häufiger nutzen steigt sogar von 54 Prozent (2009) auf 61 Prozent (2010) an.

Für die repräsentative Studie wurden 2.000 Personen über 14 Jahre im Auftrag des Verbands Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien   (VDAV) befragt.
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