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ECommerce-Studie: Aus Couch Commerce wird Mobile Commerce

07.10.2016 Die Zahl der Smartphone-Shopper hat sich in den vergangenen zwei Jahren beinahe verdoppelt. 39 Prozent der Befragten kaufen inzwischen über ihr Mobiltelefon ein.

 (Bild: Locafox)
Bild: Locafox
Bislang galt bei vielen Studien zum mobilen Einkaufsverhalten die Regel, dass sich die meisten sogenannten "mobile Shopper" bei genauer Betrachtung als "Couch-Surfer" entpuppten: In vielen Studien wurden Tablets als mobile Endgeräte gewertet, auch wenn sie tatsächlich zum überwiegenden Teil im heimischen WLAN genutzt werden.

Dieses Bild scheint sich nun zu ändern: Binnen zwei Jahren hat sich die Zahl der Smartphone-Shopper fast auf einen Anteil von 39 Prozent verdoppelt. Dies ist das Ergebnis einer repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom   unter 1.158 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben.

Dies muss allerdings nicht zwingend daran liegen, dass nun wirklich mobil geshoppt wird - also außerhalb von WLAN- und Couch-Szenarien. Eine alternative Erklärung wäre, dass das Handy zunehmend das Tablet im heimischen Nutzungskontext ersetzt - eventuell deswegen weil immer größere Displays ein separates Tablet immer mehr überflüssig machen.

Mehr als ein Viertel der Befragten (27 Prozent) nutzt zudem das Tablet zum Online-Shopping von Produkten, Dienstleistungen oder Digitalem wie Filmen. Während Einkäufe via Laptop (64 Prozent) oder Desktop-PC (50 Prozent) rückläufig sind, erfreuen sich Apps auf dem Smartphone zunehmender Beliebtheit. Schon knapp sieben von zehn Mobile-Shoppenden (68 Prozent) nutzen auf dem Gerät installierte Programme zum Einkauf, bei den Tablets ist es gut die Hälfte (51 Prozent).

Insgesamt haben 98 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren in den vergangenen 12 Monaten online etwas gekauft. Und Online-Shopping wird vom Einzel- zum Regelfall: Vier Prozent kaufen täglich, jeweils ein Siebtel (14 Prozent) shoppt einmal oder mehrmals pro Woche online, knapp die Hälfte (47 Prozent) mehrmals pro Monat.
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