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Internet der Dinge: Unternehmen haben viele Startschwierigkeiten

22.12.2017 Europäischen Unternehmen beschäftigen sich mit dem Internet der Dinge (IoT), doch viele haben noch erhebliche Startschwierigkeiten. Laut einer IDC  -Studie, die von der Interxion Holding   in Auftrag gegeben wurde, haben erst 26 Prozent der Befragten praktische Erfahrung mit dem IoT.

 (Bild: TYM Smart Homes & Home Theaters)
Bild: TYM Smart Homes & Home Theaters
Bild: TYM Smart Homes & Home Theaters unter Creative Commons Lizenz by-sa
Hauptgründe für die Einführung der Technologie bei diesen IoT-Pionieren waren eine Erhöhung der Servicequalität und eine Steigerung der internen Effizienz (jeweils 58 Prozent), gefolgt von der Erzeugung neuer Umsatzpotenziale (41 Prozent), Integration der Lieferkette (38 Prozent) und Nutzung vorhandener Datenquellen (31 Prozent). Die Mehrheit der Befragten zögert jedoch und hat für sich noch nicht die Einsatzszenarien erkannt oder die Komplexität des Themas durchdrungen. Als Hauptgründe für ihre Zurückhaltung nennen sie, dass sie keine Anwendung für IoT sehen (41 Prozent), kein Kundenbedarf existiert (37 Prozent), die Kapitalrendite unklar ist (11 Prozent) oder ihnen Kenntnisse und Partner fehlen (10 Prozent).

Hindernisse für das IoT

Die größten Herausforderungen für Unternehmen sind gemäß der Umfrage Bedenken zu Sicherheit und Datenschutz (55 Prozent), Komplexität der Implementierung (44 Prozent) sowie Beschränkungen durch die bestehende Infrastruktur (39 Prozent). Diese Hürden können mit Hilfe von Partnern überwunden werden, um die Vorteile von IoT zu nutzen. Das disruptive Modell hat jedoch - abhängig vom grundlegenden Geschäftsmodell - unterschiedlich hohe Relevanz für Unternehmen. So stufen 66 Prozent der Pioniere das IoT als kritisch oder sehr wichtig für ihr Business ein, im Vergleich zu 30 Prozent bei den übrigen Unternehmen.

Infrastruktur als Herzstück der IoT-Anwendungen

Die Studie zeigt auch, dass Verantwortliche mit praktischer IoT-Erfahrung der Technologie-Infrastruktur eine größere Bedeutung zumessen. So ist es in vielen Fällen die aus Sensoren, Konnektivität, Cloud und Datenverarbeitung im Rechenzentrum bestehende Infrastruktur, die zu Verzögerungen oder gar zum Scheitern dieser Projekte führt. Hier liegt nämlich das Fundament, auf dem die IoT-Anwendungen aufgebaut werden. Daher sollten Unternehmen genau wissen, wo, wie und wie schnell sie die von Sensoren gelieferten Daten verarbeiten können.
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