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Smart Home: Mehr als ein Drittel der Verbraucher misstraut Geräten
14.09.2018 Berichte über Datenlecks und andere Sicherheitsvorfälle mit den smarten Helfern sorgen für Verunsicherung bei den Verbrauchern. Das größte Vertrauen schenken sechs von zehn Nutzern dem 'guten alten' PC. Das hat G Data im aktuellen IT-Security Barometer ermittelt.
Gerade das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, so dass durch die daraus entstehende Bequemlichkeit das Vertrauen in das Gerät entsteht - unabhängig vom Sicherheitsempfinden. Denn viele Anwender nutzen Apps, obwohl Ihnen bekannt ist, dass diese sehr viele personenbezogene Daten sammeln. Kritisch sehen die Deutschen auch die Smart Home-Geräte und virtuellen Assistenten: Mehr als 40 Prozent schenken diesen Devices wenig oder gar kein Vertrauen. Das liegt auch daran, dass viele Nutzer noch wenig Erfahrung mit den Geräten haben. Außerdem sorgen Medienberichte über Schwachstellen in Internet of Things-Geräten für Verunsicherung bei Verbrauchern.
Dem Computer schenken die Deutschen nicht nur das höchste Vertrauen, mehr als 73 Prozent sehen den PC auch als das Gerät an, mit dem sie am wenigsten Sorgen vor Cyberkriminalität haben müssen - gefolgt von Tablet (62 Prozent) und Smartphone (60 Prozent). Smart Speaker sind in der Wahrnehmung der Befragten das unsicherste Gerät, gefolgt von Smart Home-Devices. Für diese Geräte existiert keine Security Software. Zudem werden potentielle Risiken und Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung oft nicht hinreichend berücksichtigt, so dass diese Produkte als unsicher angesehen werden. Das verstärkt das Unsicherheitsgefühl der Deutschen.
In puncto EU-Datenschutzgrundverordnung sehen nur 38 Prozent der Deutschen auf der Unternehmensseite einen verantwortungsvolleren Umfang mit Nutzerdaten, außerdem glaubt die Mehrheit der Teilnehmer(62 Prozent) nicht, dass Firmen seit dem Inkrafttreten der EU-DSGVO verantwortungsvoller mit persönlichen Daten umgehen.

